Mittwoch, 16. Januar 2019

Die wiederentdeckte Lust


INHALT

Helen ist reich aber einsam. Ihr Mann kümmert sich mehr um die Firma als um sie. Einige Jahre kam sie damit zurecht, aber jetzt spürt sie immer wieder dieses Kribbeln. Und dann ist die Gelegenheit da. Aber es ist eine verbotene und für sie undenkbare Gelegenheit. Sie kämpft dagegen an, aber sie spürt, dass das Kribbeln stärker wird und ihre Gefühle ihren Verstand langsam ins Abseits stellen.
© 2018 Bolle

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STORY

Kapitel 1

Als sie am Morgen erwachte, war sie allein. Das war nicht ungewöhnlich. Es war einfacher, die Tage zu zählen, an denen das Bett neben ihr genutzt wurde. Sie hatte sich an diesen Umstand gewöhnt. In einer sarkastischen Phase hätte sie gesagt, er hätte ihre Zustimmung erkauft. Schließlich lebte sie in einer sehr sorglosen Welt. Aber das alles beschäftigte sie gar nicht. In ihrem Kopf drehte sich alles um das, was sie in der letzten Nacht erlebt hatte. Was sie in Gang gesetzt, befördert und nicht gestoppt hatte. Ihre Hand glitt noch einmal über das Bett neben ihr, als könnte sie zumindest ein Echo der Dinge fühlen, die ihr geschenkt wurden.

Sie gab sich noch einmal der Erinnerung hin. Es war ein schöner und sonniger Tag. Am Abend sollte das Stadtteilfest stattfinden. Schon vor dem Aufstehen hatte sie bereits das Kribbeln gespürt. Es behinderte sie nicht, bei dem was sie tat oder lähmte ihre Gedanken. Aber es war da. In den letzten Jahren spürte sie immer stärker diesen Drang. Diese Lust, berührt zu werden. Körperliche Leidenschaft zu erfahren. Natürlich hatte sie das auch bereits vor zehn Jahren als junge Frau verspürt. Aber das Gefühl war anders. Vielleicht auch, weil es damals häufiger gestillt wurde. Sie war sich nicht sicher. Den ganzen Tag über machte sie ihre Besorgungen, besprach sich mit der Haushaltshilfe, verbrachte Zeit mit den inzwischen erwachsenen Kindern ihres Mannes. Und immer war auch dieses Gefühl da.

Am Abend hatte sie sich für das Fest zurechtgemacht. Haare, Makeup, das passende Kleid. Nicht zu schlicht und nicht zu offensiv. Figurbetont aber bis zum Knie. Dazu passende High Heels. Sie hatte auch ein kurzes Kleid getestet. Es hätte deutlich besser zu ihrer Stimmung gepasst. Aber für ihre Verhältnisse wäre es obszön kurz gewesen. Also besser doch nicht. Schließlich war sie im Viertel bekannt. Die junge Frau des alten Millionärs. Dabei war er noch gar nicht so alt. Aber immerhin lag zwischen ihnen ein Vierteljahrhundert. Natürlich sagten die Leute nichts, aber ihre Blicke sprachen Bände. Auch heute noch. Mehr als 12 Jahre später. Aber sie hatte gelernt, es zu ignorieren. Und natürlich wurde erwartet, dass sie sich auf dieser Veranstaltung zeigte. Sie betrachtete sich kritisch im Spiegel, ließ die Hände über ihre schlanke Taille gleiten und war sehr zufrieden.

 „Auch wenn du es gar nicht willst, du wirst ihnen wieder allen die Show stehlen.“

Anett grinste sie an und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Die Kinder begleiteten sie auf das Fest.

„Und wie immer bin ich aufgeregt.“

„Lass die Leute denken, was sie denken wollen. Das wirst du nicht ändern. Du entsprichst einfach viel zu sehr dem äußerlichen Klischee, das die Leute von jungen Millionärsgattinnen im Kopf haben. Aber wie immer wirst du auch heute wieder Leute treffen, die sich davon nicht beeinflussen lassen. Wir gehören dazu.“

Sie lächelte ihren Bruder an, der gerade die Halle betrat. Wie üblich lag sein Blick etwas zu lange auf seiner Stiefmutter. Dass sie in seinen Träumen eine Rolle spielte, war kaum zu übersehen.

„Und jetzt darf auch der kleine Johannes ohne deine Erlaubnis länger bleiben.“

Er schnitt ihr eine Grimasse.

„Und damit du heute Abend nicht so lange darauf herumreiten kannst, gehe ich später zu Julia.“

„Du nutzt deine Volljährigkeit ja ganz schön aus. Was wäre bloß los, wenn du jetzt noch Autofahren könntest?“

„Bitte jetzt keinen Streit.“

Sie ging dazwischen, bevor sich eine wirkliche Auseinandersetzung anbahnen konnte. Es war gut zu erkennen, wie Johannes seine Erwiderung herunterschluckte.

„Gehen wir los.“

Anett hakte sich bei ihr unter und sie verließen das Haus. Auch Johannes nahm ihren Arm. Sie brauchten nicht lang, um das Fest zu erreichen. Wie üblich drehten sich einige Köpfe zu ihnen um, aber das kannten sie bereits. Den Leuten in dieser Gegend ging es gut. Nur wenn es jemandem noch deutlich besser ging, war das für einige Menschen schwierig. Sie trafen allerdings Freunde und Nachbarn und amüsierten sich. Der erste Sekt öffnete sie. Wie üblich nahm sie die Einladung des Organisators an, mit ihm das Eis auf der Tanzfläche zu brechen. Sie mochte den Mann und wie in jedem Jahr führte er sie gekonnt. Ihre Hände ertasteten die Muskeln an seinem Rücken und ihr wurde das Kribbeln wieder bewusst, dass sie bereits den ganzen Tag über verfolgte. Automatisch wurde ihr Lächeln offener und sie suchte stärker seinen Blick. Offensichtlich verfing sich ihr Tanzpartner in ihrem eher unbewussten Locken und drückte sie ein wenig an sich. Sie spürte, wie ihre Brüste seinen Oberkörper berührten und wie seine Hände über ihren Rücken strichen. Der Tanz war zu Ende und bevor sie sich entscheiden konnten weiterzumachen, hatte sich bereits seine Frau dazwischen gedrängelt. Offensichtlich war ihr kleiner Flirt nicht unbemerkt geblieben.

Ihrer guten Laune tat das aber keinen Abbruch. Die Tanzpartner standen Schlange, sie unterhielt sich und trank Sekt. Es war ein gelungener Abend und dazu auch noch lustig. Überraschenderweise stellte sich Dennis, der 20-jährige Sohn ihrer Nachbarn, als interessanter Gesprächspartner heraus. Johannes kam mit ihm im Schlepptau in ihre Gruppe. Er konnte sogar tanzen und sie erwischte sich dabei, wie sie ihre eigentliche Zurückhaltung aufgab und selbst aufforderte. Seine klaren blauen Augen begeisterten sie und die Muskeln, die sie spürte, sprachen für sich. Wieder bemerkte sie das Kribbeln und für einen Moment gab sie sich dem hin. Genoss die Wärme, die sich in ihrem Körper breitmachte und die Gedanken, die ihr Dinge zeigten, die alles andere als jugendfrei waren. Aber sie schüttelte es wieder von sich ab. Sie würde sicherlich einen Weg finden, in der Nacht das Kribbeln abzustellen. Dazu hatte sie inzwischen Hilfsmittel. Auch wenn der Junge zum Anbeißen war.

„Du, Helen?“ Sie erschrak aus ihren Gedanken. Neben ihr stand Anett und sah sie entschuldigend an. „Ich möchte mit Marc gerne noch auf eine andere Party und hinterher dann bei ihm bleiben. Ist das in Ordnung?“

Das hieße dann, sie wäre am nächsten Tag allein. Ganz allein.

„Natürlich kannst du das. Du musst mich doch nicht um Erlaubnis fragen.“

„Dann sehen wir uns morgen Abend. Tschüß und noch viel Spaß.“

Sie gab ihr einen Kuss und war weg. Helen sah ihr etwas versonnen nach. Eigene Kinder würde sie nicht mehr haben. Das war ihr klar. Aber Anett und Johannes waren an ihre Stelle getreten. Das war gut so, aber wie lange wären sie wohl noch im Haus? Zwei Jahre? Und was war dann?

„Wollen wir tanzen?“

Wieder wurde sie aus ihren Gedanken gerissen. Dennis stand vor ihr und mit einem Blick in seine blauen Augen verscheuchte sie die etwas trüben Gedanken. Sofort willigte sie ein und warf sich in seine Arme. Bewusst ließ sie ihn nun ihre Brüste spüren. Es war ihr völlig klar, dass sie mindestens einen Sekt zu viel getrunken hatte, aber auf dieses Spiel hatte sie nun Lust. Er versuchte gar nicht, ihr zu entkommen. Im Gegenteil, er hielt dagegen. Immer wieder spürte sie seine Hand wie durch einen Zufall auf ihrem Po. Und die Hand drückte sie an… War das möglich? Sie spürte es wieder. Kein Zweifel. Ihre Augen wurden groß. Dies hier war ihr Spiel. Ihre Rache an der gesellschaftlichen Konvention. Und nun wurde es ihr aus der Hand genommen. Sie atmete tief durch. Und hielt dann dagegen. Auch ihre Hand berührte wie zufällig seinen Po und innerlich grinste sie, als sie sein überraschtes Zucken spürte, wenn sie den Kontakt zu seinem nun deutlich wachsenden Glied suchte.

Sie hielt ihn für ein weiteres Lied auf der vollen Tanzfläche. Anschließend brauchte sie Abstand. Sie musste sich sammeln und darüber klarwerden, was hier gerade geschah. War sie gerade dabei, den 20-jährigen Sohn ihrer Nachbarn zu verführen? Das konnte doch nicht wahr sein. Aber zumindest ihr Körper sprach eine deutliche Sprache. Das Kribbeln war nicht mehr im Hintergrund. Es begann, ihr Handeln zu beeinflussen und ihren Verstand außer Gefecht zu setzen. Er suchte ihre Nähe und er zeigte eine eindeutige Reaktion. Dazu diese blauen Augen. Sie spürte, wie ihr Atem schwerer ging. Aber er war 20! Und der Sohn der Nachbarn! Wenn das rauskam, war sie erledigt. So einfach durfte man es wohl sagen. Im Augenblick war sie nicht in der Lage, eine Entscheidung zu fällen. Kritisch überprüfte sie noch einmal ihr Makeup, bevor sie zurückgehen wollte. Zeit gewinnen.

„Ach hier bist du. Ich hatte schon befürchtet, du wärst nach Hause gegangen.“

Vor Schreck wäre ihr beinahe der kleine Spiegel aus der Hand gefallen. Sie drehte sich zu ihm um. Dieses Lächeln! Diese blauen Augen!

„Ich brauchte nur einen Moment für mich. Aber ich denke, lange werde ich nicht mehr bleiben.“

Sie spürte, wie sie ihn aus großen Augen von unten herauf ansah. Trotz der High Heels war sie bei seiner Größe immer noch ein Stück kleiner. Und der Augenaufschlag wirkte. Wie gebannt stand er vor ihr. Dabei war das gar nicht ihre Absicht gewesen. Sie hatte ihre Reaktion nicht im Griff, als er so plötzlich vor ihr stand. Und immer noch lag die Kontrolle nicht bei ihr.

„Willst du mich begleiten, wenn ich gleich gehe? Dann muss ich den Weg nicht alleine gehen und fühle mich sicher mit einem starken Mann neben mir.“

Sie erschrak beinahe, als sie ihre Stimme mit diesem erotischen Flair hörte. Hatte sie nun völlig den Verstand verloren?

„Na…Natürlich.“

Seine Antwort kam stockend. Sie hatte ihm kein Angebot gemacht und doch konnte er es so auffassen. Wie kam sie da jetzt wieder raus?

„Gehen wir noch einen Sekt trinken und verabschieden uns von den Leuten.“

Sie hakte sich bei ihm ein und zog ihn mit sich. Niemand fand es auffällig, dass die Nachbarn zusammen aufbrachen. Und es gab ja auch nichts, das hätte auffällig sein können. Zumindest gaukelte der Verstand ihr genau das vor. Das war aber nicht mehr als der schöne Schein. Unterbewusst war ihr klar, dass sie heute bekommen konnte, wonach sie sich sehnte. Sie musste nur innerlich endlich zustimmen. Den Rest würden dann die Routineprogramme der weiblichen Evolution übernehmen. Damit hätte ihr Bewusstsein zunächst nichts zu tun. Aber wann würde sie aufwachen und den Tabubruch vergegenwärtigen?

Auf dem Rückweg hakte sie sich wieder bei ihm ein. Die Muskeln seines Oberarms ließen sie beinahe aufseufzen. Sie entschied sich, ihn reden zu lassen und stellte ihm Fragen zu seinem Studium, was er so machte. Sie brauchte immer noch Zeit, um sich darüber klar zu werden, was sie wollte. Ihr Körper gab immer stärkere Signale, aber ihr Verstand hielt dagegen. Allerdings spürte sie, dass Sekt und Lust auf Dauer stärker waren.

„Magst du noch auf einen Sekt mit zu mir kommen? Es ist gerade so nett mit dir.“

Offensichtlich war der Kampf beendet. Sie hörte, wie sein Atem aussetzte.

„Gerne, Helen.“

Kurze Antwort. Mehr durfte sie wohl nicht erwarten. Sie umfasste seinen Arm unmerklich fester, ihre Brüste drückten dagegen. Auf Dennis musste das eine verheerende Wirkung haben, denn die letzten Meter über schwieg er. Sie bat ihn schließlich ins Haus und achtete mit schnellem Blick darauf, dass es niemand sah. Sie stellte Dennis im großen Wohnzimmer ab und besorgte zwei Gläser und eine Flasche Sekt. Mit dem Rücken zu ihm öffnete sie die Flasche und füllte die Gläser. Sie achtete darauf, ihm einen möglichst guten Blick auf ihren Körper zu geben. Das Kleid war ihr gerade viel zu lang, aber zumindest so sehr figurbetont, dass sie ihren Po in ihrer Stellung gut sichtbar herausstrecken konnte. Durch den leicht nach vorn gebeugten Oberkörper wirkten ihre Brüste größer. Helen musste sich nicht umdrehen, um die Wirkung auf den jungen Mann abschätzen zu können. Routineprogramm der weiblichen Evolution. Sie würde ihn nicht mehr vom Haken lassen, bis sie erreicht hatte, was sie wollte. Mit einem Lächeln im Gesicht überreichte sie ihm sein Glas. In seinen Augen standen Aufregung, Nervosität und Lust. In dieser Reihenfolge. Gemeinsam tranken sie einen Schluck.

„Sag mal, vorhin beim Tanzen … da habe ich etwas Eigenartiges gespürt.“ Beinahe hätte er sich an seinem Sekt verschluckt. Helen hatte Mühe, nicht zu grinsen. „Ich glaube, du findest mich sehr attraktiv. Habe ich recht?“

Sie spannte ihren Körper und das Kleid ließ ihn ihre wunderbare Silhouette sehen. Er sah sie mit großen Augen an. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit für ihn gewesen, etwas zu sagen. Vielleicht sogar, um zu handeln. Aber er stand nur da und sah sie an. Offensichtlich brauchte er einen stärkeren Anreiz, um seine Starre zu überwinden.

„Das, was ich vorhin gespürt habe, möchte ich noch einmal spüren.“ Sie stand nun dicht vor ihm. Ihre Hand lag auf seiner Brust und glitt tiefer, berührte die Beule in seiner Leinenhose. Ein heißes Keuchen war von Dennis zu hören. Vorsichtig streichelte sie mit der Hand über den noch versteckten Schwanz und wieder hörte sie das Keuchen. Seine Reaktion lief wie ein wunderbarer Schauer über ihren Körper.  Sie sah in seine Augen. Jetzt sah sie nur noch Aufregung und Lust. Und eine gewisse Wildheit. Nimm endlich diese Hürde, dachte sie sich. „Und ich möchte es sehen“.

Das Glas fiel aus seiner Hand und Helen wollte protestieren. Aber sie spürte, wie starke Hände sie an der Taille umfassten. Und sofort waren die Lippen da. Die Zunge. Sie wurde geküsst. Stürmisch. Eine Hand umfasste mit zu viel Kraft eine Brust. Es tat ein wenig weh, aber Helen war es egal. Sie gab sich seiner Berührung hin, wollte um keinen Preis der Welt bremsen. Sein Stöhnen erregte sie, ihre Hand griff fester um seinen Schwanz, die andere hielt sich an seinem Rücken fest, streichelte, drückte. Dann löste sie sich doch. Schwer atmend stand sie mit geschlossenen Augen vor Dennis und musste ihre Gedanken ordnen. Aber es war nur Chaos in ihrem Kopf. Dann öffnete sie die Augen und sah ihn an. Sie war bereit.

„Lass uns nach oben gehen.“

Sie griff seine Hand und beide beeilten sich, über die Treppe in das Schlafzimmer zu kommen. Kaum durch die Tür, zog sie ihn an sich und küsste ihn heiß. Versuchte sein Hemd zu öffnen. Aber so richtig kam sie nicht voran, deshalb stieß sie ihn leicht von sich und löste ihr Kleid. Dennis wusste sich jetzt selbst zu helfen und beeilte sich, seine Sachen auszuziehen. Dabei konnte er seine Augen nicht von ihr lassen. Er sah die runden und festen Brüste, die er sich in seinen Gedanken gar nicht so groß vorgestellt hatte. Er sah ihre Schambehaarung, die zu einem kleinen „v“ getrimmt war. Die Frauen, mit denen er bisher geschlafen hatte, waren entweder komplett rasiert oder achteten gar nicht darauf. Über den wunderbar fleischigen Lippen sah es einfach scharf aus.

„Lass die Schuhe an.“

Ein erster Wunsch ihres Liebhabers. Helen grinste ihn an und nahm die Hände von den Riemchen. Sie hatte sich auf das Bett gesetzt und sah ihn mit leicht gespreizten Beinen an. Auch wenn sie seit über 12 Jahren nur einen Mann hatte, wusste sie doch um die Wirkung ihres Körpers auf Männer im Allgemeinen und ganz sicher wirkte es sich bei einem jungen Mann wie Dennis besonders aus. Er stand nun nackt vor ihr. Muskulös, gutaussehend, spärliche Behaarung. Sein Schwanz stand hoch erhoben und war komplett rasiert. Das hatte sie bei einem Mann noch nicht gesehen, aber sie musste zugeben, dass es heiß aussah. Vielleicht auch dadurch wirkte sein Schwanz imposant auf sie. Lustvolle Schauer jagten über ihren Körper. Sie griff nach diesem großen Gerät und hörte sein überraschtes Keuchen. Wieder sah sie in seine Augen.

„Es ist lange her, dass ich einen Schwanz geblasen habe. Viel zu lange, wenn du mich fragst.“ Ihr lüsternes Grinsen drang scheinbar bis in seinen Schwanz, der in diesem Moment leicht zuckte. „Einen rasierten Schwanz hatte ich noch gar nicht. Das ist bestimmt geil.“

Sie legte so viel Lust wie es ging in ihre Worte. Das Wort „Schwanz“ hatte sie noch nie benutzt. Aber es war einfach geschehen, wie alles andere auch. Ein erregender Schauer lief über ihren Rücken und ein leises Seufzen kam über ihre Lippen. Dann konzentrierte sie sich auf ihre Aufgabe und leckte mit breiter Zunge einmal vom Hodensack über den Stamm bis zu seiner Eichel. Der große Kopf wurde eingelassen, ihre Lippen umfassten fest den oberen Teil des Stamms. Sie saugte und klopfte mit der Zunge zärtlich auf die Eichel. Ihr Speichel glänzte auf seinem Schwanz, als er wieder entlassen wurde und die Zunge wieder über seinen unbehaarten Hodensack leckte. Das Keuchen über ihr wurde lauter. Helen ahnte, dass er in seinem Zustand nicht so lange in ihr aushalten würde, wie es nötig wäre. Seufzend fällte sie einen Entschluss. Ihr Mund stülpte sich wieder über seine Eichel und ihre Lippen umschlossen fest den Stamm. Mit dem Kopf bewegte sie sich schnell auf und ab. Eine Hand wichste hart seinen Stamm. Die andere umspielte seine Hoden oder zwirbelte leicht ihre Brustwarze. Ihre Augen lagen in seinen. Sie wollte sehen, wann er soweit war. Eine Hand drückte auf ihren Kopf, während sein Stöhnen intensiver wurde. Sie spürte, wie er verkrampfte und wollte sich zurückziehen, als sie auch die andere Hand auf ihrem Kopf spürte. Er ließ sie nicht entkommen. Sie riss die Augen auf, als er laut stöhnend in ihrem Mund kam. Welle um Welle schoss in sie hinein. Nur noch die Eichel steckte in ihrem Mund. Die war allerdings schon recht groß. Dann akzeptierte sie, legte ihre Hände auf seinen Po und schluckte seinen Saft herunter. Und auch wenn sie es im ersten Moment nicht wollte, es fühlte sich einfach geil an, wie er kraftvoll in ihrem Mund kam und seinen Willen durchsetzte.

Dann war es vorbei. Sie entließ ihn aus ihrem Mund und sah wieder in seine schönen blauen Augen, die sehr entspannt und glücklich auf sie herabsahen. Gut sichtbar für ihn schluckte sie seinen restlichen Saft herunter und nahm noch einmal diesen wundervollen Schwanz in den Mund. Sein entspanntes Seufzen war für sie eine wunderbare Belohnung. Ihre eigene Lust brannte immer noch, aber sie wurde ein wenig durch den Anblick des entspannten Dennis gelindert. Immer wieder leckte sie über den Stamm, der offensichtlich nichts von seiner Härte eingebüßt hatte. Sie war überrascht. Ihre Finger hatten sich zwischen ihre Beine geschoben und während sie noch Dennis Schwanz liebkoste, spürte sie ihre eigene Nässe. Das Keuchen konnte sie nicht mehr unterdrücken, aber warum hätte sie das auch machen sollen? Allerdings wollte sie nicht durch ihre eigenen Finger kommen. Sie robbte auf das Bett und spreizte weit die Beine. Vorsichtig zog sie ihre Lippen auseinander, ihr rosiges Fleisch leuchtete ihm entgegen. Sie war sicher, dass ihn das nicht kalt lassen konnte.

„Ich bin heiß, Dennis. Nimm deine Finger oder deine Zunge und lass mich kommen. Bitte!“

„Das kann ich irgendwann mal machen. Jetzt will ich was anderes. Ich muss dich ficken!“

Auch wenn ihr das gerade schon aufgefallen war, so richtig realisierte sie erst jetzt, dass er immer noch mit aufgerichtetem Schwanz vor ihr stand. Sie riss die Augen auf, denn damit hatte sie nicht gerechnet. Aber das war natürlich noch besser. Unwillkürlich stöhnte sie auf, und als Dennis auf das Bett krabbelte, spreizte sie die Beine noch mehr. Er kniete vor ihr und rückte sie in Position. Dann spürte sie bereits, wie seine dicke Eichel durch ihren nassen Spalt und über ihre Perle rieb. Wieder stöhnte sie auf und schob sich ihm entgegen. Jede Sekunde, die sie jetzt warten musste, war zu viel. Dann endlich drückte er sich vorsichtig in sie hinein. Helen lag mit geschlossenen Augen und offenem Mund auf dem Bett und hechelte. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, wie sich dieser großartige Schwanz langsam seinen Weg in sie hinein bahnte. Sie dehnte und immer mehr ausfüllte. Dann bewegte er sich nicht mehr und sie spürte wieder seine Zunge in ihren Mund eindringen. Er küsste sie und gemeinsam genossen sie das Gefühl, vereinigt zu sein. Es fühlte sich einfach wunderbar an. Aber Helen brauchte jetzt mehr. Sie löste den Kuss und umschloss ihn mit ihren langen Beinen. Die langen Absätze lagen auf seinem Po.

„Dein Schwanz fühlt sich unglaublich geil in mir an. Nimm mich jetzt. Lass mich deine Kraft spüren.“

Seine Antwort war ein Grinsen. Er kniete wieder vor ihr und mit langsamen Bewegungen begann er, Helen zu nehmen. Sie sah ihm dabei in die Augen, sah seine Lust und seine Gier. Aber als seine Stöße intensiver wurden, musste sie die Augen schließen. Stöhnend und keuchend antwortete sie auf seinen Takt. Sie fühlte, wie sich seine Hände um ihre Brüste legten und hart ihr festes Fleisch pressten. Er fasste ihre Kniekehlen und drückte sie hoch, während er hart in sie stieß. Helen schrie vor Lust auf, sie legte eine Hand auf ihre Perle und rieb wie von Sinnen. Die Welle raste auf sie zu, nur noch einen kurzen Moment, immer weiter wurde sie gevögelt. Nur noch das nahm sie wahr. Und dann kam sie. Ihr Körper verkrampfte, ihre Stimme überschlug sich, ihr Rücken war durchgebogen, das Gesicht gerötet. Sie fiel auf das Bett zurück, völlig erschöpft, völlig glücklich. Ihre Lunge pumpte gierig die Luft in sie hinein. Und immer noch war der Schwanz in ihr. Groß und mächtig. Dennis gab ihr die verdiente Pause. War bei ihr. War in ihr. Ließ sie ihre Lust genießen. Dann spürte sie seine Lippen, die leicht an ihren zupften. Ihren Hals liebkosten. Ihre Ohrläppchen. Erst danach kam sie zurück und es wurde ein richtiger Kuss. Leidenschaftlich aber zärtlich.

„Schaffst du noch eine Runde? Es macht mich wahnsinnig, mit dir zu schlafen und ich möchte gerne in dir kommen.“

Sie lächelte ihn glücklich an.

„Ich bin völlig fertig. Aber das ist egal. Seit einem halben Jahr hatte ich keinen Sex mehr. Ich will dich.“

„Sehr gut. Dreh dich um.“

Dennis zog sich zurück und mit einem unterdrückten Seufzen rollte sich Helen herum. Als sie zuletzt in dieser Stellung Sex hatte, musste sie in Dennis Alter gewesen sein. Ihr Mann liebte es eher klassisch, eventuell saß sie einmal auf ihm. Deshalb freute sie sich gerade umso mehr darauf. Sie reckte ihren Po hoch und erwartete ihren Liebhaber. Der war schon wieder hinter ihr und unter ihrem gemeinsamen Stöhnen schob er seinen Schwanz in sie hinein. Er umfasste ihre Hüften und begann mit einem entspannten Tempo.

„Du siehst so unglaublich scharf aus, Helen. Es ist wie ein Traum.“

So kam es ihr auch vor. Viel zu lange musste sie nun schon auf Sex verzichten. Sie war eine reife Frau mit eindeutigem Verlangen. Und es musste erst der Nachbarssohn kommen, um dieses Verlangen zu stillen. Seine Hände hatten ihre Brüste umfasst. Er machte es nun genau richtig, nicht zu hart und nicht zu sanft. Dabei stieß er mit seiner ganzen Länge in sie hinein. Es war nur ein geringer Preis gewesen, zu Beginn seinen Saft zu schlucken. Sein Druck war weg und er hatte sie bereits zu einem wunderbaren ersten Orgasmus gebracht. Und sie hatte keinen Zweifel, dass es nun ähnlich werden würde. Sie drehte ihren Kopf und sah ihn an. Gebannt sah er zu, wie sein Schwanz in ihrer Pussy ein- und ausfuhr. Unwillkürlich musste sie lächeln und schüttelte noch einmal den Kopf über das Abenteuer, auf das sie sich eingelassen hatte.

„Das fühlt sich so gut an, Dennis. Aber jetzt komm, bring es zu Ende.“

Er sah sie an und grinste lüstern. Seine Hände lagen wieder an ihren Hüften.

„Dann halt dich mal fest.“

Ohne Übergang begann er, hart und schnell in sie zu stoßen. Lust und Überraschung ließen Helen aufstöhnen. Sie ließ den Oberkörper auf das Bett fallen und gab sich seinen Stößen hin. Ihr Körper war erfüllt von seiner Energie. Es war, als würde sie seinen Schwanz überall spüren. Das Klatschen ihrer aufeinanderprallenden Körper erfüllte mit dem lustvollen Keuchen und Stöhnen den Raum. Helen suchte mit einer Hand ihre Perle und begann, wild zu reiben. Die Stöße kamen weiterhin ausdauernd und kraftvoll, aber sie konnte deutlich hören, wie sein Stöhnen lauter wurde. Sie hielt ihre Augen geschlossen, ließ nur die Gefühle und die Geräusche auf sich einwirken. Plötzlich spürte sie, wie sich etwas in ihren Po schob. Sie drehte sich um. Offensichtlich steckte sein Daumen ein kleines Stückchen in ihr. Und auch wenn es fremd und überraschend war, es ließ sie kommen. Ihr abgehacktes Keuchen wurde lauter und wieder spürte sie die Welle über sich zusammenbrechen. In ihrem eigenen Orgasmus nahm sie Dennis lautes Grunzen wahr. Sie musste sich nicht umdrehen, um zu wissen, dass er sein Ziel erreicht hatte.

Helen gab sich nun ganz ihren Gefühlen hin. Sie spürte, wie Dennis sich noch ganz leicht in ihr bewegte. Dieses Gefühl war mit nichts anderem zu vergleichen. Zumindest mit nichts, was sie kannte. Sie war voll mit Glück und Entspannung. Was sie in ihrem Höhepunkt und in den ersten Momenten danach verspürte, vermochte sie nicht in Worte zu fassen. Zum Glück musste sie das auch nicht. Sie musste nur genießen. Sie war völlig erschöpft, aber auch so unendlich zufrieden. Dennis war immer noch in ihr, allerdings spürte sie nun, wie sein Schwanz kleiner wurde. Er begann, sanft ihren Nacken zu küssen, aber noch wollte sie sich nicht darauf einlassen. Zu sehr war sie noch in dieser anderen, in dieser wunderbaren Welt. Irgendwann aber drehte sie sich um, und kuschelte sich an ihn. Streicheln, liebkosen, leichte Küsse. Mehr brauchte es gerade nicht.

Sie lächelte in ihrer Erinnerung an die vergangene Nacht. Jede Sekunde war präsent und sie war der Meinung, Dennis immer noch in sich spüren zu können. Entspannt setzte sie sich auf. Die Nacht war wunderschön gewesen und Helen fühlte sich unbeschreiblich gut. Aber jetzt war es nur noch eine Erinnerung. Und das würde es bleiben.

Kapitel 2

Mit einem Lächeln im Gesicht stand Helen auf. Gestern Abend fand sie es noch bedrückend, dass sie das Haus für sich allein haben würde. Allerdings war das vor den Ereignissen, die immer noch ihre Bilder in ihrem Kopf zurückließen. Obwohl sie gerne mit Dennis aufgewacht wäre, war es ihr in diesem Fall aber auch sehr recht, allein zu sein. Nein, vielleicht war das sogar gut so. Die Nacht mit Dennis würde sich nicht wiederholen. Es war schön, so lange es gedauert hatte. Aber er war der Sohn der Nachbarn und sie war verheiratet. Und sie hatte nicht vor, ihrem Mann weitere Hörner aufzusetzen. Das hatte er nicht verdient. Auch wenn sie häufig die Einsamkeit spürte. Entschlossen schob sie die Gedanken beiseite. Helen fühlte sich gut. Nicht nur die Erinnerung an die vergangene Nacht brachte das Lächeln hervor. Es war auch eine fast vergessene Leichtigkeit. Sie fühlte sich ausgeglichen und energiegeladen. Wann war sie zuletzt mit einer so positiven Stimmung aufgestanden? Sie konnte sich nicht erinnern.

Helen stand vor dem großen Spiegel in ihrem Schlafzimmer und sah sich an. Der eigene Anblick berauschte sie. Wenn sie zurückdachte, konnte sie sich nicht daran erinnern, früher einmal so empfunden zu haben. Es machte sie plötzlich stolz, dass es ihr gelungen war, einen jungen Mann wie Dennis so sehr von sich zu begeistern. Mit fast Mitte Dreißig fühlte sie sich in diesem Moment im Reinen mit sich und ihrem Körper wie noch nie zuvor. Natürlich ahnte sie, dass dieses Gefühl auch mit der letzten Nacht zusammenhing und im Alltag schnell wieder verfliegen konnte. Aber das spielte gerade keine Rolle. Mit einem versonnenen Lächeln griff sie sich bewusst einen kleinen Slip. Ihre Schamlippen waren gerade verdeckt, die dünnen weißen Haltebänder liefen über die zart gebräunte Haut ihrer Hüften zu ihrem Po. Dieser Anblick gefiel ihr sogar noch besser als der komplett nackte. Das Lächeln wurde breiter, als sie die High Heels sah, die sie gestern getragen hatte. Sie schlüpfte hinein und seufzte bei ihrem eigenen Anblick im Spiegel. Wie Dennis wohl darauf reagiert hätte? Ihre Augen waren geschlossen, als sie sich leise seufzend an das Gefühl seiner Hände auf ihrem Körper erinnerte. Ein Gedanke schoss ihr durch den Kopf. Sollte sie sich zurück in das Bett legen und die Erregung einfach kommen lassen? Sich ihren Erinnerungen hingeben und mit ihren Händen noch einmal greifbar machen? Sie war soweit, das Kribbeln war deutlich vernehmbar, die Gelegenheit war da. Aber sie entschied sich dagegen. Es wäre nur eine untaugliche Kopie gewesen. Nur ein schwacher Abklatsch der Gefühle, die sie gestern durchströmt hatten. Und wer weiß, vielleicht hätte sie sich im Anschluss eher einsam gefühlt.

Sie riss sich aus ihren Gedanken los und schlüpfte in einen knappen Satinmorgenmantel. Das Gefühl auf ihrer Haut war wunderbar. So leicht und so kühl. Es wäre nicht möglich gewesen, wenn die Kinder sich im Haus aufgehalten hätten. Diesen Anblick empfand sie als deutlich unpassend. Aber sie war allein und der Mantel passte vorzüglich zu ihrer Stimmung. Ein leichtes Frühstück war schnell zubereitet. Etwas grüner Tee, ein wenig Obst. Mehr benötigte sie gerade nicht. Entspannt lehnte sie sich auf der Terrasse zurück und genoss einen wunderbaren Morgen.

Das Läuten an der Haustür riss sie aus ihren Gedanken. Hatte sie einen Termin vergessen? Dafür war sie nun nicht im Entferntesten angemessen gekleidet. Seufzend stand sie vom Tisch auf, um zu öffnen. Sie entschied sich, die Tür nur einen Spalt zu öffnen und ausschließlich ihren Kopf zu zeigen. Somit konnte sie ihren lockeren Aufzug bestimmt verbergen. Als sie den Gast sah, war sie überrascht.

„Hallo Dennis, mit dir habe ich gar nicht gerechnet.“

Ihn zu sehen, fühlte sich merkwürdig an. Da waren die wundervollen Dinge, die sie zusammen erlebt hatten. Aber da war auch dieses andere Gefühl. Die Konvention griff nach ihr. War es richtig, ihn jetzt noch zu sehen? Die Leidenschaft war vorbei, der Rausch war überstanden. Es war schön und sie behielt eine Erinnerung, an die sie immer gerne zurückdenken würde. Das sollte es dann aber auch gewesen sein.

„Guten Morgen, Helen. Ich…“ Er druckste herum und konnte ihr kaum in die Augen sehen. Offensichtlich hatte er Schwierigkeiten, die letzte Nacht für sich einzuordnen. „Ich habe mein Handy vergessen. Kannst du es mir bitte holen?“

„Natürlich, komm herein. Du musst nicht vor der Tür warten.“

Das muss ja keiner sehen, setzte sie in Gedanken hinzu. Sie öffnete und ließ Dennis eintreten. Erst bei seinem Blick erinnerte sie sich an ihre Kleidung. Oder eben daran, was fehlte. Mit großen Augen tastete er intuitiv sofort ihren Körper ab. Der kurze Mantel ließ keinen Zweifel darüber, was er verbarg. Es war nur wenige Stunden her, da hatten nicht nur seine Blicke die Geheimnisse ihres Körpers verschlungen. Und genau daran erinnerte er sich wieder. Das war für Helen nur zu deutlich zu sehen. Dieser Blick erschreckte sie und schmeichelte ihr zugleich.

„Ähh…Entschuldige bitte. Ich bin noch nicht lange auf und habe noch keinen Besuch erwartet. Ja…Ich…hole mal schnell das Handy.“

Bloß schnell weg aus diesem Blick. Musste sie ausgerechnet Dennis mit diesem Satinmäntelchen die Tür öffnen? Helen hatte keine Ahnung, wo sie das Handy suchen sollte. Im Wohnzimmer musste sie erst einmal tief Luft holen. Erst jetzt konnte sie sich Gedanken darüber machen, wo sie beginnen sollte. Das Schlafzimmer wäre wohl der wahrscheinlichste Ort. Dafür musste sie aber wieder durch die Halle. Noch einmal atmete sie durch. Sie feuerte sich an. Das schaffst du, Helen. Schau ihn dabei nicht an. Lächeln und schnell die Treppe rauf. Das Handy holen, Dennis rausschieben und danach sofort duschen gehen. Es fiel ihr ausgesprochen schwer, wirklich zur Ruhe zu kommen. Was war bloß los mit ihr? Sie war die erwachsene Frau. Sie musste nur an ihm vorbeigehen. Stilvoll und unaufgeregt. Eigentlich war das ihre Stärke. Und doch ließ sie das gerade im Stich.

Sie zählte bis drei, öffnete die Tür und lief möglichst elegant und ruhig durch die Halle. Dennis Augen verfolgten jeden Schritt. Zum Glück hatte sie den Mantel geschlossen. Sie erreichte die Treppe und spürte, wie sie sich auf jeden Schritt und auf das Lächeln konzentrieren musste. 20 Stufen. Der Weg war nie so lang wie in diesem Moment. Erst am Ende der Treppe fiel ihr ein, dass sie ihm einen fantastischen Blick auf ihren Po erlaubt hatte. Die Erkenntnis ließ eine heiße Welle über ihren Körper laufen. Scham und … Erregung. Helen wurde rot. Unbewusst versuchte sie, den Saum des Mäntelchens herunterzuziehen. Aber das ging natürlich nicht. Das Handy war schnell gefunden. Es war unter das Bett gerutscht, aber noch zu sehen. Zurück auf der Treppe schwenkte sie triumphierend das Gerät. Allerdings lag sein Blick eher auf ihren im Schwung wogenden Brüsten. Eine neue Welle durchlief sie. Sie vermied den Blick in den Spiegel, wusste aber um ihren hochroten Kopf.

„Zum Glück habe ich das Handy schnell gefunden. Bitte, Dennis.“

Aber Dennis nahm das Gerät nicht an. Stattdessen sah sie in seinem Blick etwas anderes. Gier! Bevor sie es wirklich realisiert hatte, lag sie schon in seinen Armen. In ihrer Überraschung wehrte sie sich nicht gegen den Kuss. Seine Zunge überfiel ihren Mund, eine Hand griff nach ihren Brüsten, während die andere sie mit starkem Griff hielt. Bevor sie wirklich reagieren konnte, hatte er sie herumgedreht und an die große Kommode geschoben. Er presste sich an ihren Rücken und deutlich spürte sie den harten Schwanz in seiner Hose. Helen stöhnte auf, hatte aber immer noch gar nicht richtig erfasst, was überhaupt geschah. Ihr Kopf war einfach leer. Dennis Hand drängte zwischen ihre Beine, in ihr knappes Höschen hinein. Wieder stöhnte Helen auf und erst jetzt nahm sie ihr Gesicht im Spiegel wahr. Aber dort sah sie keine Überraschung oder Empörung. Sie sah Lust. Sie sah in ihr erregtes und hochrotes Gesicht.

Erst jetzt war sie in der Lage, selbst zu handeln. Sie stemmte ihre Hände auf die Kommode und spreizte ihre Beine, während sie seine Küsse wild in ihrem Nacken spürte. Die Finger an ihrer nassen Pussy ließen sie immer wieder aufkeuchen. Ja, sie wollte es! Jetzt und hier! Was auch immer geschehen mochte, sie wollte es wieder spüren. Entschlossene Hände zogen ihren Slip herunter bis er an ihren Füßen lag und sie heraussteigen konnte. Sofort spreizte sie wieder die Beine und nur kurz danach spürte sie bereits die dicke Eichel, die nach der richtigen Position suchte. Helen stöhnte laut auf, als er begann in sie einzudringen. Wenig vorsichtig zwar, aber das spielte keine Rolle. Helen brannte. Sie schob sich ihm noch entgegen und endlich war dieser herrliche Schwanz ganz in ihr.

Intuitiv beugte sie sich weiter nach vorne und sofort spürte sie seine Stöße. Immer wieder sah sie im Spiegel vor sich ihren entrückten Blick. Die Lust wollte aus ihren Augen springen. Der Mantel hatte sich unter den heftigen Bewegungen geöffnet. Ihre Brüste fielen beinahe in Dennis dankbare Hände, die das feste Fleisch entschlossen kneteten. Das Schnaufen und Keuchen hinter ihr machte sie zusätzlich verrückt. Mit letzter Kraft hielt sie sich an der Kommode fest und kam seinen harten Stößen entgegen. Der Höhepunkt raste auf sie zu und dann sah sie nur noch Sterne. Unbeschreibliche Gefühle fluteten ihren Körper und wie von weit entfernt hörte sie einen komischen Laut hinter sich. Dass auch Dennis gekommen sein musste, nahm sie eher am Rande wahr. Hart keuchend kam sie auf die Kommode aufgestützt zu sich. Sie beugte sich nach hinten und wurde von seinen starken Armen umfasst. Auch Dennis rang nach Luft. Sanft wurde sie gestreichelt und mit einem Lächeln nahm sie es dankbar an. Es fühlte sich unbeschreiblich gut an. Helen verrenkte sich ein wenig, um seine Lippen mit ihren zu erreichen. Um keinen Preis der Welt wollte sie ihn aus sich herauslassen. Auch wenn es ein wenig anstrengend war. Sein Mund öffnete sich und ein langer und zärtlicher Kuss beendete ihren schnellen und heißen Sex.

„Ich hoffe, du bist mir nicht böse. Als ich dich in diesem kurzen Mantel und den heißen Schuhen gesehen habe, konnte ich mich nicht mehr beherrschen.“

Helen lächelte. Sie hatte nicht gewollt, was geschehen war, bis es einfach geschah. Der Geist war willig und das Fleisch war schwach. Das galt sicherlich auch für Dennis. Die letzte Nacht war eine Art Ausrutscher. Zumindest hätte es so sein sollen. Jetzt aber lag sie in Dennis Arm und genoss die Ausläufer eines wunderbar geilen Orgasmus. Es war also geschehen, auch wenn es nicht hätte geschehen sollen. Und in diesem Augenblick fühlte sie sich zu gut, als dass sie ihm hätte böse sein können. Im Gegenteil. Sie löste sich von ihm und drehte sich um.  

„Nein, ich bin dir nicht böse. Ich wollte es nicht mehr, das gebe ich zu. Es war nur ein Ausrutscher. Ein verbotenes Abenteuer. Aber allein deine Blicke haben mich schon wieder heiß gemacht. Ich brauchte nur ein bisschen, um das zu verstehen. Und um es zuzulassen.“

Sie suchte wieder den Kuss. Genießerisch strichen ihre Hände über seinen Körper. Er war noch komplett angezogen. Jeans und T-Shirt. Trotzdem konnte sie seine bereits gut ausgeprägten Muskeln spüren und umfasste seinen festen Hintern. Ihre Hände glitten nach vorn. Gestern Nacht war sein Schwanz noch hart, nachdem sie ihn mit dem Mund verwöhnt hatte. Jetzt nicht mehr. Aber immer noch war er groß und fühlte sich in ihren Fingern gut an.

„Ich glaube, irgendwas ist gerade in mir zerrissen. Vielleicht ist es die Angst, die jetzt weg ist. Dafür ist jetzt was anderes da. Ich will dich, Dennis. Immer und immer wieder. Fick mir den Verstand raus.“

Sie küsste ihn wieder und dieser Kuss war nur zu Beginn zärtlich. Dann wurde er fordernd, so wie ihre Finger sich fester um seinen Schwanz schlossen. Dennis hatte erschrocken seine Augen aufgerissen. Für ihn völlig überraschend war er in diese heiße Nacht mit seiner scharfen Nachbarin hineingerutscht. Am Anfang hatte ihm die Aufregung beinahe den Spaß verdorben. Immer wieder mal hatte er mit dem Bild dieser heißen Frau im Kopf masturbiert. Und dann drängte sie ihn beinahe dazu, mit ihr zu kommen. Es war fast zum Verrücktwerden. Am Morgen darauf hatte er bemerkt, dass sein Handy verschwunden war. Allerdings war ihm klar, wo er suchen musste. Aber alles in ihm sträubte sich, zu ihr zu gehen. Er war nervös und aufgeregt. Wie würde sie reagieren? Wäre sie böse auf ihn? Schließlich war sie offensichtlich angetrunken. Und dann öffnet sie ihm in diesen heißen Klamotten. Natürlich hatte sie die nicht für ihn angezogen. Aber es hatte die gleiche Wirkung auf ihn. Sämtliche Sicherungen waren ihm durchgebrannt. Dennis war klar, dass das auch nach hinten hätte losgehen können. Aber schon beim ersten Kuss hatte er gespürt, dass der Widerstand eher schwach war. Trotzdem, das hätte ihm nicht passieren dürfen. Und jetzt sagte sie so etwas. Fick mir den Verstand raus. Beinahe wurde ihm schwindelig.

„Zunächst machen wir aber mal die Tür zu.“

Dennis gab der weit aufstehenden Haustür einen Stoß und amüsierte sich über Helens panisch aufgerissene Augen. Spielerisch hob er sie hoch und trug sie über die Treppe in das Schlafzimmer. Sie ließ den kleinen Mantel achtlos fallen. Nackt ließ sie sich auf dem Bett ablegen.

„Schuhe anlassen?“

Spitzbübisch sah sie ihn an. Sie erinnerte sich daran, wie gut ihm das gestern gefallen hatte.

„Schuhe ausziehen. Wir gehen zusammen duschen.“

Helen lachte und sah ihrem jungen Liebhaber zu, während er sich auszog. Das war eine ausgezeichnete Idee und wenn sie es richtig sah, sammelte sich das Blut bereits wieder an der richtigen Stelle. Sie registrierte das mit einem Grinsen. Tief sah sie ihm in die Augen und leckte sich lüstern über die Lippen. Schon als sie in die Dusche stiegen, küssten sie sich heiß. Das warme Wasser lief angenehm über ihre Körper. Langsam schlängelte sich Helen an Dennis herab und nahm seinen harten Schwanz in die Hand. Sie suchte seinen Blick, erst dann öffnete sie ihren Mund und ließ die Eichel in die warme Höhle ein. Unter seinem heißen Keuchen massierten ihre Lippen seinen Stamm. Ihre Zunge umtanzte seine Eichel oder suchte seine Hoden. Sie wussten beide, dass er das Spiel durchhalten würde. Irgendwann zog er sie hoch und Helen ließ ihn in einem heißen Kuss den Geschmack seines Penis erfahren. Seine Hände glitten über ihren Körper und ließen auch sie seufzen. Die Finger fanden ihre heißen Lippen und ein Schauer lief Helen über den Rücken. Sie legte ein Bein um seine Hüfte, um sich ihm besser zu öffnen. Er war ein wenig zu grob, aber das wollte sie ihm nachsehen. Sie stöhnte in seinem Arm. Dann hob er sie endlich hoch und trug sie auf seinen Händen. Helen spürte die kalte Duschabtrennung in ihrem Rücken, aber das spielte keine Rolle. Entschlossen ergriff sie den harten Stab und führte ihn an ihre heiße Pussy. Sie war durch ihr erstes Abenteuer noch geweitet, deshalb drang er mit einem Stoß ganz in sie ein. Helen riss die Augen auf. Es tat ein wenig weh und war doch so gut. Sie liebten sich ruhig und ausdauernd und Helen war erstaunt, wie lange Dennis sie tragen konnte. Wie eine Ertrinkende klammerte sie sich an ihn und genoss es, ihren jungen Liebhaber in sich zu spüren. Endlich griff der Orgasmus nach ihr und enthemmt riss Helen den Kopf in den Nacken und stöhnte ihre Lust laut heraus.

Entspannt lagen sie schließlich auf dem breiten Bett und streichelten sich. Helen konnte sehen, wie Dennis mit dem Schlaf kämpfte. Sanft küsste sie seine Wange und ließ ihre Hand beruhigend über seine Brust gleiten. Sie konnte ihm dabei zusehen, wie er den Kampf verlor und in den Schlaf abdriftete. Helen lächelte und ließ ihn gewähren. Im Gegensatz zu ihrem Liebhaber fühlte sie sich energiegeladen. Ihre Gedanken gingen zurück zum Morgen. Sah sich wieder vor dem Spiegel stehen und die eigene Schönheit bewundern. Sie hatte geglaubt, es könnte ihr gar nicht bessergehen. Jetzt war sie zwei Sexabenteuer weiter und sie war der Meinung, es mit der ganzen Welt aufnehmen zu können. Und vor allem wusste sie, dass sie mehr von dieser wunderbaren Droge brauchte. Der Sex mit Dennis war einfach und explosiv. Nichts war kompliziert. Es geschah einfach. Zudem war es ein wenig gefährlich. Vielleicht war das die ganz besondere Komponente, die sie so hochfliegen ließ. Sie hatte keine Ahnung, wie lange das gut gehen konnte. Aber für den Moment war ihr das egal. Gut gelaunt erhob sie sich vom Bett und ging ins Bad, um ihre Haare zu föhnen.

Sie sang den Refrain eines dieser Popsongs, die einem das Radio stündlich mit auf den Weg gab. In diesem Moment konnte sie nachvollziehen, warum dieser Song als der Sommerhit schlechthin galt. Auch ihr tat er gut und er brachte die Energie, die Entspanntheit und das Glück zum Ausdruck, das sie zurzeit spürte. Aus den Augenwinkeln sah sie, dass sich die Badezimmertür öffnete und mit einem Lächeln erwartete sie, die Hände ihres Liebhabers zu spüren. Ob er so schnell bereits wieder einsatzbereit war? Helen hätte nichts dagegen gehabt und genießerisch seufzend sah sie sich bereits auf seinem prallen Penis sitzen.

„Hier bist du Helen. Oh, entschuldige bitte.“

Anett stand hinter ihr und sah sie ein wenig überrascht an. Offensichtlich hatte sie nicht erwartet, ihre Stiefmutter um die Mittagszeit nackt in ihrem Badezimmer anzutreffen. Vor Schreck fiel Helen beinahe der Föhn aus der Hand. Sie konnte nicht antworten.

„Was ist denn los mit dir? Du siehst aus, als hättest du ein Gespenst gesehen. Hast du nicht gehört, wie ich dich gerufen habe? Ich hatte schon Angst um dich.“

Es gab zu diesem Bad nur den Weg über das Schlafzimmer und dort auf dem Bett lag … Um Gottes Willen. Helen brauchte noch einen weiteren Moment, um sich zu sammeln und ebenfalls eine Menge Kraft, um nicht automatisch die Hände vor das Gesicht zu schlagen. Die zwei Sekunden hatten allerdings gereicht um festzustellen, dass Anett offenbar nichts Verfängliches gesehen hatte. Was war hier los?

„Oh … Hallo Anett. Du bist schon zurück? Nein, ich habe dich nicht gehört. Wollen wir zusammen einen Kaffee trinken?“

Sie musste sie loswerden.

„Natürlich, gerne. Aber vielleicht lieber einen Tee. Hatte bei Marc schon zu viel Kaffee. Die Nacht war etwas lang.“ Anett grinste sie verschwörerisch an und aus ganzem Herzen erwiderte Helen das Grinsen. „Ich setze schon mal welchen an.“

„Ja, mach das. Gib mir ein paar Minuten.“

Anett verschwand und Helen hörte, wie sie die Tür des Schlafzimmers schloss. Das dauerte nur wenige Sekunden, aber Helen kam es wie eine Ewigkeit vor. Dann endlich legte sie den Föhn weg und stand vor ihrem Bett.

„Dennis?“

Sie flüsterte seinen Namen. Und dann sah sie, wie sich die Bettdecke auf einer Seite bewegte. Dennis Kopf kam unter dem Bett zum Vorschein.

„Oh Gott…“

Das war offenbar knapp. Das gute Gefühl, das sie fünf Minuten zuvor noch gespürt hatte, war ein wenig der Realität gewichen. Sie konnte sich in ihrer kleinen Affäre mit Dennis nie sicher sein.

„Ich bin wach geworden, als Anett nach dir gerufen hat. Es war so eine Art Eingebung, mich sofort vom Bett fallen zu lassen. Und kurz danach stand sie schon im Raum. Das war wie eine Adrenalindusche.“

Er lächelte schief und kam auf die Füße. Seine Sachen lagen offen im Raum. Das hatte Anett zum Glück nicht realisiert. Dennis schlüpfte in die Hose und nahm dann die immer noch ein wenig mitgenommene Helen in den Arm.

„Es ist alles gut gegangen. Anett hat keine Ahnung. Halt sie in der Küche fest, damit ich raus kann.“ Er sah sie an. „Wir haben Glück gehabt. Trotzdem kann ich nicht bereuen, was geschehen ist.“

„Bereuen? Es gibt nichts zu bereuen. Es war schön … und geil.“ Helen grinste ihn an. „Trotzdem ist die Stimmung gerade weg. Wir machen es so, wie du gesagt hast. Ich beeile mich.“

Schnell griff sie Sachen aus dem Schrank und schlüpfte hinein. Dann zog sie Dennis zu sich herunter und gab ihm einen schnellen Kuss.

„Danke für alles.“

Dennis grinste verlegen, zog sich dann aber schweigend die restlichen Sachen an. Helen schob ihn zur Tür und machte noch einmal den Ablauf klar. Dann ging sie die Treppe hinunter und blieb plötzlich wie angewurzelt stehen. Der Slip musste noch im Flur liegen. Sie beschleunigte ihre Schritte und rannte fast durch die Halle. Es fiel ihr ein Stein vom Herzen, als sie den Slip unter der Kommode entdeckte. Außerdem entdeckte sie verräterische und bereits verwischte Flecken auf dem Boden, die sie schnell mit dem Slip aufnahm. Wie eine eroberte Fahne schwenkte sie das kleine Stückchen Stoff in Dennis Richtung. Dann stopfte sie es in eine Tasche ihrer Jeans und schloss die Augen, um sich zu sammeln. Ohne noch einmal zu Dennis hochzusehen, ging sie entschlossen in die Küche und schloss die Tür hinter sich. Sie vertraute darauf, dass ihr Liebhaber schnell den Weg nach draußen fand.
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Montag, 15. Oktober 2018

Vironum, Teil 2 (Ende)


INHALT

Kathrin ist verzweifelt. Sie wurde niedergeschlagen und die geheimnisvolle Frau ist für sie unerreichbar in Vironum. Zum Glück läuft es mit ihrem Freund besser und sie lässt sich nur zu gerne von ihm wieder aufbauen. Joana verlebt einen sehr erotischen Abend mit ihren Heebaschwestern und mach dann eine erschütternde Entdeckung. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie wirkliche Angst. Joana wird von Frau Weiß sehr speziell befragt und es wird immer deutlicher, wer der Drahtzieher der Dinge ist.
© 2018 Bolle

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STORY


TEIL2

KAPITEL 6

Joana hatte den Ausflug mit den Heebas genossen. Überall blieben die Menschen stehen und beglückwünschten sie zu dem gelungenen Ritual. Sie wünschten ihr Glück und viele Kinder. Auch die anderen Auserwählten wurden freudig begrüßt, aber Joana stand deutlich im Mittelpunkt. Gerade die strahlenden Augen der jungen, noch nicht volljährigen Heebas machten ihr die neue Position bewusst und sie spürte zum ersten Mal die Verantwortung, die ihre neue Rolle mit sich brachte. Joana stand auf der höchsten Stufe, die eine Heeba in ihrer Welt erreichen konnte. Nachdem sie durch das kleine Städtchen und durch die Ländereien spaziert waren, wusste sie nicht mehr, wie viele Hände sie geschüttelt und wie viele gute Wünsche sie empfangen hatte. Selbst die Herren verneigten sich vor ihr, während sie sich von den anderen Heebas rituell die Penisse küssen ließen, bevor sie sich unterhielten.

Sie liefen an dem mächtigen Krankenhauskomplex vorbei, der düster auf einem Hügel über der Stadt thronte. In ihrem kleinen Land wirkte es in seiner Größe und mit seiner umfassenden Umzäunung wie ein Staat im Staat. Es war der entscheidende Wirtschaftsfaktor ihres Landes, denn viele zahlungskräftige Menschen aus der externen Welt ließen sich an diesem Ort behandeln. Aber hier wurden auch alle Kinder ihrer Welt geboren. Die Heebas blieben vor dem Eingang stehen und sahen sich lächelnd an. Sie konnten es kaum erwarten. Schon am nächsten Tag sollte Joana an dem Ritual teilnehmen, in dem einer ausgesuchten Skiba Joanas durch den Hochmeister befruchtete Eizelle eingesetzt werden würde. Ein wohliger Schauer lief ihr über den Rücken. Der Zeitpunkt war perfekt, wie ihnen Dr. Markus erklärt hatte. Künstliche Befruchtung war deutlich verlässlicher und effektiver. Die Heebas konnten ihre Schönheit weitergeben und sich weiterhin dem Glück der Herren widmen. Das Kind würde nach der Geburt bei ihren älteren Heebaschwestern in guten Händen sein und in ihre Gemeinschaft hineinwachsen. So war allen bestmöglich geholfen. Joana musste wieder einen Moment die Augen schließen, um die überwältigenden Gefühle verarbeiten zu können, die sie durchströmten. Sie war die Mutter des ersten Kindes des Hochmeisters. Wieder musste sie an Joy denken. Wie schön wäre es gewesen, diese Ehre gemeinsam mit ihr erleben zu dürfen. Eine der anderen Heebas drückte leicht ihre Hand und lächelte sie an.

„Morgen geht es los, Joana. Ich freue mich für dich und kann es selbst kaum erwarten, dass ich das Ritual begehen darf. Es ist wunderschön, eine Heeba zu sein.“

„Du hast Recht, Gina. Aber ich bin so aufgeregt. Und ich hoffe, der Hochmeister holt mich heute noch einmal zu sich. Oder vielleicht sogar Dr. Markus.“ Joana lächelte etwas anzüglich und sprach leise weiter. „Der Hochmeister ist toll, aber etwas Abwechslung kann nicht schaden.“

„Du hast Recht, Joana.“ Julie lachte laut auf, so dass sich einige Umstehende bereits nach ihnen umdrehten und Joana zusammenzuckte. Als Julie das bemerkte, führ sie leiser fort. „Zum Glück gibt es die Freigabe für Dr. Markus und Alexander. Auf den bin ich gespannt. Hoffentlich gibt der was her.“

„Wir können uns ja wie früher heimlich auf den Zimmern treffen.“ Jane lächelte versonnen. „Und wenn es zu arg wird, findest du im Showkoffer bestimmt etwas passendes.“

Jane betonte das letzte Wort auffällig. Der Showkoffer gehörte zur persönlichen Ausstattung der Heebas für ihr Engagement im „exklusiven Beisammensein“. Die Heebas standen abwechselnd für einen ausgesuchten Club von reichen und mächtigen Männern der externen Welt zur Verfügung. Diese nicht billigen Vergnügungen waren ein weiterer Wirtschaftsfaktor ihres kleinen Landes. Und im Showkoffer war alles vorhanden, was für ein solches Treffen wichtig sein konnte. Handschellen, eine Peitsche, Gleitgel und vor allem auch Dildos und Vibratoren unterschiedlicher Größe. Den Koffer erhielten die Heebas, wenn sie zum ersten Mal zu einer Gruppe gehörten, aus der sich ein Clubmitglied eine Frau buchen konnte.

„Gestern noch habe ich den Koffer gebraucht.“ Gina flüsterte jetzt verschwörerisch. „Der Herr aus der Externen, für den ich vom Hochmeister freigegeben wurde, war viel zu schnell fertig. Die waren ja alle schon richtig betrunken, als sie zu uns hochkamen. Und meiner ist danach dann direkt eingeschlafen. Also habe ich mein Köfferchen geöffnet und mir einen schönen 25er herausgesucht. Das Zimmer war abgeschlossen, konnte also keiner sehen. Aber ohne hätte ich es nicht ausgehalten. Und es war herrlich, sage ich euch.“

„Ja, die 25er sind schon toll.“ Jane grinste schwelgerisch.

„Ach was, was ihr immer mit diesen Riesendingern habt.“ Julie winkte ab. „Mir reichen die kleinen Vibratoren. Die großen braucht man doch nur für die Show.“

Lachend und fachsimpelnd beendeten die Heebas ihren Ausflug und kehrten zurück zu den Gemächern des Hochmeisters. Der stand an einem Fenster und beobachtete die auserwählten Schönheiten. Er hatte mit seinem Rat gerade intensiv über das Problem gesprochen, dass sie nun seit einiger Zeit zu sehr beschäftigte. Und das immer noch nicht vollständig gelöst war. Alle Herren des internen Zirkels wussten, was auf dem Spiel stand. Schließlich konnten sie nicht darauf bauen, dass es keine Kontakte in ihre Welt geben würde. Sie konnten eine Menge kontrollieren, aber der Zufall war eben nie auszuschließen. Und Details über ihre Welt durften nicht über einen gewissen Zirkel an Personen der externen Welt hinaus bekannt werden. Die Welt da draußen funktionierte eben anders. Aber das war eigentlich nur ein Teil des Problems. Vielmehr mussten sie sicherstellen, dass nichts von dem bekannt wurde, was dieser Verräter hätte erzählen können. Und da sie nicht wussten, ob oder wie viel er ihrem Problem erzählt hatte, mussten sie sichergehen. Das Problem musste deshalb eingefangen werden. So leid es ihm auch tat. Aber für den Zusammenhalt ihrer Welt mussten eben auch Opfer gebracht werden. Sein Mentor nannte es damals Staatsräson. Aber wie man ihm berichtete, war man der Lösung einen Schritt näher gekommen. Das war gut. Zufrieden betrachtete er seine Heebas. Julie, Gina, Jane und vor allem Joana. Er hörte, wie die Tür geschlossen wurde. Nur noch sein alter Jugendfreund war im Raum.

„Markus, wenn wir heute Erfolg haben, werden wir eine kleine Party feiern. Die vier Heebas und wir Zwei. Und sie sollen sich nicht beschweren müssen.“

Er drehte sich um und sah in das grinsende Gesicht des Arztes.

„Das ist ein ausgezeichneter Plan, Johannes. Ich hätte sonst heute eine ausgewählt. Aber so ist es noch viel besser.“

„Nicht wahr? Ich glaube, unsere Ahnen würden vor Neid platzen, wenn sie uns heute sehen könnten. Dass es bei den Heebas praktisch keine Ausfälle mehr gibt, würden uns Menschen von vor hundert Jahren kaum glauben. Unsere alte Generation kommt ja schon aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was sollten nur deren Erzeuger sagen? Heebas, die fast eine Depression bekommen, wenn sie eine Woche nicht ausgewählt werden, die vor Geilheit fast platzen, wenn sie in deinem Bett liegen. Die es kaum erwarten können, dass eine Skiba ihr Kind austrägt. Allein das Wissen um das Kind reicht ihnen. Und das, was wir heute machen, ist sogar noch besser. Unsere Gesellschaft ist nicht mehr weit entfernt von der Perfektion. Und deshalb wird die Geheimhaltung auch immer noch wichtiger. Genetik ist unser Rohstoff. Unsere Kohle. Unser Antrieb. Unsere wissenschaftlichen Erfolge müssen bei uns bleiben. Wir entwickeln die Verfahren, die die externe Welt lizensieren kann. Wir…“

„Johannes! Stopp! Es ging jetzt nur um die Heebas, die heute Nacht mit uns feiern werden. Keine Politik. Schalt mal ab!“

Der Hochmeister schaute seinen Freund an. Natürlich hatte er Recht. Er schaffte es in letzter Zeit kaum noch zu entspannen. Vor allem seitdem klar war, dass er der neue Führer ihrer Welt werden würde, wurde es schlimmer. Und der Vertrauensbruch, der sie nun alle gefährden konnte, setzte dem Ganzen die Krone auf. Es musste heute beendet werden. Endlich.

„Du hast Recht. Gehen wir was essen und warten auf Informationen. Ich brauche dringend Abwechslung. Wenn es heute klappt, feiern wir mit den Heebas. Wenn nicht, brauche ich unbedingt einen Sparringspartner. In beiden Fällen muss ich Energie loswerden.“

„Vergiss das Boxen und bereite dich auf die süßesten Titten unserer Welt vor. Und jetzt los. Ich sterbe vor Hunger.“

Sie grinsten sich an und verließen gut gelaunt den Besprechungsraum. In der Halle trafen sie auf die Heebas, die in bester Stimmung waren. Als sie die beiden Herren sahen, verstummten ihre Gespräche sofort und sie senkten demütig ihren Blick. Nacheinander begrüßten sie den Hochmeister und den Arzt mit dem rituellen Kuss auf den Penis. Mit einem kurzen Blick verständigten sich die Herren.

„Wir würden uns freuen, wenn meine Heebas uns zum Essen begleiten möchten. Die Herren und die Skibas in der Reiterstraße sind fantastisch. Gerade gut genug für die schönsten Auserwählten, die diese Welt gesehen hat.“

Die Augen der jungen Frauen bekamen sofort einen begeisterten und beinahe ungläubigen Glanz, als sie die Einladung des Hochmeisters hörten. Sie durften in das beste Restaurant ihrer Welt gehen. Natürlich waren sie alle schon einmal dort. Selbstverständlich nur in Begleitung eines Herren oder seines Gastes aus der externen Welt. Aber das war eher selten. Und vom Hochmeister dorthin eingeladen zu werden, war nicht zu überbieten.

„Zieht euch schnell um. Wir warten auf euch. Ihr habt 15 Minuten.“

Die Heebas rannten fast auf ihre Zimmer. 15 Minuten waren eine sehr kurze Zeit für einen solchen Auftritt. Beinahe wären sie übereinander gestolpert. In großer Hektik öffneten sie ihre Schränke, verständigten sich lautstark über den Flur hinweg. Das Makeup musste im Restaurant beendet werden, für die Haare blieb kaum mehr als ein kontrollierender Blick. Alle wählten kurze und figurbetonte Kleider mit aufregenden Dekolletees. Sie schlüpften in die hohen Schuhe, konnten schnell etwas Parfum aufsprühen. Dann griffen sie sich ihre Tasche und waren knapp vor der Zeit wieder bei den Herren.

„Ich muss gestehen, Johannes, die Wette hast du klar gewonnen. Welche Frau schafft es, sich für einen solchen Termin in 15 Minuten fertig zu machen? Und jetzt stehen vor uns vier wunderschöne Frauen. Das ist fantastisch.“

Die Heebas glühten vor Stolz und strahlten über das ganze Gesicht.

„Der Hochmeister erwählt immer die besten Heebas seiner Zeit. So ist es Brauch. Und es zeichnet einen Hochmeister aus. Aber der Doktor hat recht. Ihr seht wunderschön aus. Ich verneige mich vor euch.“

Nun war es um die vier Frauen beinahe geschehen. Das Strahlen in ihren Gesichtern wurde durch einen ehrfurchtsvollen Ausdruck abgelöst. Der Hochmeister lächelte verständnisvoll und hakte sich bei Joana und Gina unter. Der Doktor rettete Jane und Julie aus ihrer Starre und gemeinsam gingen sie durch die Straßen zum Restaurant. Die Menschen auf dem Weg freuten sich, sie zu sehen und immer wieder mussten sie kurz halten, um mit den Leuten zu reden. Im Restaurant erwartete man sie bereits, so dass schnell serviert werden konnte. Auch wenn die Heebas selbst nicht auswählen konnten, gefiel ihnen ausnahmslos alles. Das Essen, der Wein, die Gespräche, die Blicke der anderen Gäste, vor allem auch der anderen Heebas. Joana und ihre Freundinnen sorgten bei Tisch dafür, dass die Konversation immer leicht und unterhaltend war. Der Wein beschwipste sie ein wenig und sie genossen die Hände der Herren an ihren nackten Beinen, die sich immer mal wieder weit nach oben schoben. Gerade Jane hatte Mühe, ihr Gefallen über die streichelnden Hände ausschließlich durch ihre Blicke zu zeigen. Ein Seufzen oder gar Stöhnen verbot sich selbstverständlich bei Tisch. Nicht nur in diesem Restaurant. Kurz bevor das Essen beendet war, kam ein Mann an ihren Tisch und flüsterte dem Hochmeister etwas zu. Die Botschaft war kurz, aber die Miene des Politikers wurde noch strahlender als sie mit einer Hand zwischen Joanas Beinen und einem guten Wein bereits war. Er bedankte sich bei dem Mann und nickte seinem Jugendfreund Markus kurz zu.

„Meine lieben auserwählten Schönen. Ich habe soeben eine Nachricht erhalten, die mich nicht nur sehr erleichtert, sondern die mich außerordentlich glücklich macht. Und ich freue mich, dass ihr diese gute Stimmung mit mir teilt. Lasst uns deshalb in unsere Gemächer zurückkehren und diese gute Nachricht feiern.“

Der Hochmeister war aufgestanden, so dass alle am Tisch sitzenden Menschen seinem Beispiel folgten. Er prostete ihnen zu und leerte sein Glas. Lachend stürzten nun auch die Anderen ihren Wein herunter. Der Hochmeister bedankte sich noch einmal ausdrücklich bei den Herren und den Skibas des Restaurants und gut gelaunt machten sie sich auf den Weg. Die vier Heebas wussten natürlich, wie der weitere Abend verlaufen würde und ihre Aufregung stieg von Minute zu Minute. Ihre Erregung war bereits durch die Hände der Herren angefacht worden und bald durften sie die Herren glücklich machen. Sie konnten es kaum erwarten, mit ihnen allein zu sein.

Als die Tür zu den Gemächern ins Schloss gefallen war, konnten sie das Kribbeln zwischen ihren Beinen kaum noch kontrollieren. Sie konnten es kaum noch erwarten, von den Herren endlich berührt zu werden. Richtig berührt zu werden. Das riesige Bett des Hochmeisters lud sie regelrecht ein. Während die Herren sich noch bei einem Glas Sekt unterhielten, gaben sie den Heebas den Wink, ihre Kleider abzulegen. Die Schuhe ließen sie selbstverständlich an. Schließlich wussten sie, was der Hochmeister mochte. Vier wunderschöne Körper entblätterten sich vor ihnen und die Herren mussten wieder anerkennend nicken. Auch wenn sie ihre Heebas kannten, war ihre Schönheit doch immer wieder überwältigend. Während die Herren sich nun weiter unterhielten, wurden sie von den Heebas entkleidet. Plaudernd entstiegen sie ihren Hosen und ließen sich die Hemden abstreifen. Nur kurz gestatteten sie den jungen Frauen, ihre Penisse zu liebkosen, mussten bei der Berührung durch sanfte Lippen und fordernde Zungen aber doch unwillkürlich die Augen schließen. Der Hochmeister beendete das Spiel.

„Nun lasst uns sehen, wie ihr euch selbst genießt. Zeigt uns eure ganze Leidenschaft.“

Die Heebas ließen von ihnen ab. Joana zog Gina zu sich und umgehend vereinigten sie sich in einem leidenschaftlichen Kuss. Jane und Julie taten es ihnen gleich. Ihre festen Brüste drückten sich aneinander und die Hände erkundeten den Körper der Gespielin. Die Herren genossen den Anblick der schlanken Körper auf den High Heels und das leise Seufzen, das zu ihnen drang. Sie unterhielten sich entspannt weiter und ließen den Dingen ihren Lauf. Joana zog Gina zum Bett. Ihr Mund fand Ginas Brüste und automatisch spreizte diese ihre Beine, damit die Herren einen guten Blick auf ihre glänzenden Lippen bekamen. Joanas Zunge tanzte über den Körper der Freundin und ihre Hände begleiteten streichelnd den Weg. Als sie Ginas Spalte erreicht hatte, legte sie sich so über ihre Freundin, dass diese sie ebenfalls mit dem Mund verwöhnen konnte. Jane und Julie vergnügten sich auf die gleiche Weise. Gekonnt führten sich die vier jungen Frauen zu dem lange ersehnten Höhepunkt. Dass sie dabei unter den Augen des Hochmeisters standen, vergrößerte ihre Lust nur noch. Ein leises Stöhnen lag über der Szenerie und die beiden Herren hatten inzwischen ihr Gespräch aufgegeben. Erregt beobachteten sie, wie Joana und Jane ihre Freundinnen verwöhnten, wie ihre Zungen durch die Lippen und über die Perle ihrer Gespielin glitten und sich ihnen der Körper im heißen Wunsch nach Vollendung entgegendrückte. Immer wieder mussten Joana und Jane die Liebkosung unterbrechen und sich selbst der Lust ergeben, die ihre Freundin in ihnen auslöste. Ihre Finger drangen in die Pussy der anderen Heeba ein und starteten damit ein furioses Finale. Schweißüberströmt erreichten alle vier Frauen unter den erfahrenen Fingern und tanzenden Zungen einen leidenschaftlichen Orgasmus, der sie durchschüttelte. Die Spannung wich aus ihren Körpern und wurde durch eine wunderbare Erschöpfung abgelöst. Küssend und streichelnd gaben sich die Frauen ihrer Entspannung hin.

Der Hochmeister und der Doktor waren begeistert. Sie wollten ihre Heebas zunächst selbst spielen lassen und der Erfolg bestätigte sie. Beide standen mit hochaufgerichteten Schwänzen vor dem Bett und genossen das immer noch leise Seufzen und die wunderbaren Körper vor ihnen. Aber dabei sollte es natürlich nicht bleiben.

„Es war sehr schön, euch in eurer Lust beobachten zu dürfen. Ihr seid hinreißend. Aber die Wirkung geht an uns natürlich nicht vorbei.“

Der Hochmeister lächelte und hatte sofort die Aufmerksamkeit der jungen Frauen. Auf seinen Wink standen sie vom Bett auf und kamen zu ihnen. Joana küsste den Hochmeister und der war der Meinung, immer noch Ginas Lust schmecken zu können. Die hatte umgehend ihre Hand um seinen großen Schwanz gelegt und genoss seine Härte. Joana löste den Kuss und stellte sich hinter ihn. Ihre Brüste drückten sich herrlich in seinen Rücken und ihre Arme umfingen ihn. Streichelnde Hände bewegten sich zärtlich über seinen Körper und fanden seinen Schaft. Gina liebkoste mit ihrer Zunge und ihren Lippen seine Hoden und den Damm. Der Hochmeister gab sich ganz der Kunst seiner Heebas hin und seufzte genussvoll. Auch Dr. Markus war offensichtlich sehr zufrieden damit, wie Janes Mund mit seiner großen Eichel spielte und Julie seinen Po liebkoste. Ein lautes Seufzen entfuhr ihm, als er Julies Zungenspitze an seiner Rosette spürte.

Der Hochmeister spürte nun auch, wie Gina seinen Schwanz in ihren Mund einließ. Er genoss die Wärme der feuchten Höhle und stöhnte auf, als seine Eichel in ihren Hals vordrang. Joana suchte seinen Mund und ließ ihre Hände über seinen Po wandern. Ein Finger glitt durch den Spalt und fand seine Rosette. Langsam und vorsichtig drang er ein und der Hochmeister stöhnte in ihren Mund. Gina konnte spüren, wie sein Schwanz noch härter wurde und schloss genussvoll die Augen. Sie bereiteten dem Führer ihrer Welt höchste Lust und allein das reichte aus, um wieder heiße Wellen der Erregung durch ihren Körper fließen zu spüren. Gina wünschte sich innigst, den großen Schwanz, der gerade in ihrem Hals steckte und unnachahmlich pulsierte, später noch in sich spüren zu dürfen. Scheinbar wurde sie erhört, denn der Hochmeister löste sich aus der Umklammerung seiner Heebas. Die Lust stand in seinem Gesicht geschrieben.

„Knie dich auf das Bett, Joana und reck mir deinen geilen Arsch entgegen. Leck Gina die Pussy aus und fick sie mit deinem Finger in den Arsch. Bereite sie vor.“

Der Hochmeister musste außerordentlich erregt sein. Eine solche Sprache waren die Heebas von ihm nicht gewohnt. Beide Frauen beeilten sich, in Stellung zu gehen. Johannes genoss den sich bietenden Anblick. Die geöffneten und feucht glänzenden Lippen unter Joanas rundem Po, die leicht pendelnden großen Brüste und den erwartungsvollen Blick in ihrem schönen Gesicht. Gina hatte sich vor ihr in Position gebracht und die Beine weit gespreizt. Ihr rosiges Geschlecht leuchtete ihm entgegen, die vollen Brüste wurden von ihren Händen umfasst. Beide Frauen beobachteten gespannt den Hochmeister, der nun hinter Joana auf dem Bett kniete. Vorsichtig strich er mit der Eichel durch ihre Nässe und berauschte sich an ihrem lustvollen Seufzen. Dann drang er langsam in sie ein und dehnte ihren engen Kanal. Ihre Augen waren geschlossen. Endlich konnte sie ihn wieder in sich aufnehmen. Joana war unbeschreiblich glücklich aber vor allem geil. Als er ganz in ihr steckte, umfasste er ihre Brüste und gab ihr das Startsignal. Sofort begann Joana, ihre Freundin Gina zu verwöhnen, während sie die ersten langsamen Stöße empfing. Die Lust hatte sie wieder gepackt und sie musste sich sehr auf Gina konzentrieren. Ginas Stöhnen bestätigte sie darin, dass sie ihre Aufgabe gut erledigte. Der Hochmeister intensivierte seine Stöße und Joana musste von den Lippen ablassen. Die Lustwellen waren zu gewaltig. Dann nahm er sich wieder zurück und sie wusste, was nun verlangt war.

Vorsichtig suchte sie den Anus ihrer Freundin und ebenso vorsichtig erhöhte sie den Druck. Gina war völlig entspannt. Die jahrelange Übung auch in analen Spielen zahlte sich aus. Als sie wieder Joanas Zunge an ihrer Perle spürte, bäumte sie sich ihr entgegen. Sie liebte das und konnte kaum erwarten, dass Joana einen zweiten Finger hinzunahm. Das musste allerdings noch etwas warten, denn der Hochmeister hatte das Tempo wieder angezogen und sorgte mit harten Stößen dafür, dass Joana sich nur auf ihn konzentrieren konnte. Ihr Stöhnen wurde wieder laut und ihr Körper verkrampfte sich in einem ersten kleinen Orgasmus. Der Hochmeister lächelte und wurde wieder ruhiger in seinen Bewegungen. Joana kam wieder zu sich und schob einen zweiten Finger in Gina hinein. Nachdem sie zunächst vorsichtig war, wurden ihre Bewegungen dann schneller. Auch ihre Zunge tanzte nun wild um die Perle ihrer Freundin. Sie wollte sie ans Ziel bringen und das gelang ihr rasch. Die abgehackten Laute wurden immer undeutlicher, um dann in einem lauten kurzen Schrei zu enden. Der Hochmeister und Joana beobachteten fasziniert ihren schönen Orgasmus. Keiner von beiden bewegte sich. Sie gaben ihr die Zeit, die sie benötigte, um wieder zu sich zu kommen. Gina hatte den Kopf überstreckt und die Augen geschlossen. Ihr Mund stand offen und die Szene war wie eingefroren. Dann öffnete sie die Augen und sah sie glücklich an.

„Wann geht’s weiter?“ fragte sie schelmisch.

Sie lachten zusammen und sahen zu der anderen Gruppe. Dr. Markus lag auf dem Rücken und Julie saß mit entzücktem Gesicht vorgebeugt auf seinem Schwanz. Jane kniete zwischen den Beinen des Arztes, leckte seine Hoden und hatte unverkennbar einen Finger in seinem Po.

„Jetzt geht es weiter, meine Hübschen. Du setzt dich bitte auf mich, Gina und darfst meinen Schwanz in deinen Arsch aufnehmen. Und Joana setzt sich über mein Gesicht.“

Er zog sich aus Joana zurück und legte sich auf den Rücken. Sofort waren beide Frauen über ihm und während er begann, die Erste der Auserwählten zu lecken und ihren Geschmack und ihr Seufzen zu genießen, spürte er, wie Gina sich langsam auf ihm niederließ. Gerne hätte er ihr Gesicht und diesen besonderen Ausdruck aus Konzentration und Lust gesehen. Aber dafür gäbe es ein anderes Mal. Es dauerte etwas aber dann hatte sie ihn aufgenommen. Sie griff nach seinen Händen und begann langsam mit ihren Bewegungen. Erst als sie sich sicher genug fühlte, beugte sie sich vor und küsste Joana. Beide Frauen begannen, ihre Perlen zu reiben und je schneller sich Gina auf dem Schwanz bewegte, desto intensiver leckte auch der Hochmeister die auslaufende Pussy über seinem Gesicht. Es dauerte nicht lange und beide kamen zu einem starken Orgasmus. Aber jetzt war endlich auch der Hochmeister soweit. Da er sich, wenn er mit mehr als einer Frau zusammen war, nicht entscheiden wollte, welche sein Sperma bekam, gab er es einfach allen. Er gab Gina das Zeichen und so erschöpft sie auch war, sie kletterte sofort von ihm herunter. Beide Frauen wussten, was nun verlangt war. Nebeneinander knieten sie auf dem Bett. Der Hochmeister stand davor und seine Hand flog hart über seinen Schaft. Sein Gesicht hatte einen entschlossen Ausdruck. Er sah in die großen Augen der Frauen vor ihm, die erwartungsfreudig ihre perfekten Brüste zusammendrückten. Dann brach es aus ihm heraus und unter lautem Keuchen spritzte er die Sahne auf die Gesichter und die Brüste der Frauen. Er hatte den Kopf in den Nacken gelegt und genoss die starken Gefühle, die ihn durchfluteten. Als er wieder die Augen öffnete, gab er Joana die Ehre, seinen Schwanz sauber zu lutschen. Mit Genuss kam sie dem nach, während Julie seinen Saft von Joanas Brüsten leckte. Entspannt legten sich die Drei auf das Bett. Sie streichelten sich und genossen das Finale der anderen Gruppe, das ganz ähnlich ablief. Der Hochmeister war äußerst zufrieden. Das Problem war gelöst und seine Heebas funktionierten fantastisch.


KAPITEL 7

Kathrin Kramer schlug die Augen auf. Sie nahm ihre Umgebung zunächst nur schemenhaft wahr. Dass es sich allerdings um ein Krankenhaus handeln musste, war ihr schnell deutlich. Sie brauchte nicht lange, um sich wieder zu erinnern. Der gut gekleidete Mann am Flughafen, die unbekannte schöne Frau, der Schlag auf ihren Kopf. Sie wollte sich aufsetzen, aber ein plötzlich einsetzender, durchdringender Schmerz hinderte sie daran.

„Ganz ruhig, Kathrin. Alles ist gut. Ich bin da.“

Sie nahm Jans Stimme wahr und auch seine Hand auf ihrer. Vorsichtig drehte sie den Kopf in seine Richtung und sah sein Lächeln, allerdings auch den besorgten Ausdruck seiner Augen.

„Du bist da. Das ist gut.“

Ihre Stimme war nicht mehr als ein leises Krächzen. Sie erwiderte sein Lächeln, so gut es ging. Jan holte einen Arzt. Außer einer Prellung und einer kleinen Abschürfung fehlte ihr nichts. Gegen die Kopfschmerzen bekam sie ein Mittel. Der Arzt empfahl ihr, die Nacht in der Klinik zu verbringen und erst am nächsten Tag nach Hause zu gehen. Allein ihre Kopfschmerzen verhinderten bereits, dass Kathrin Einwände erhob. Nachdem sie mit Jan wieder allein war, schlief sie schnell ein.

Am nächsten Morgen ging es ihr besser. Der Kopf schmerzte noch aber es war erträglich und sie konnte sich bereits wieder aufsetzen. Kurz nach dem Frühstück am nächsten Morgen erschien ihr Kollege Thomas. Gebannt folgte sie seinem Bericht und erfuhr, dass die Gruppe der gutgekleideten Männer aus vier Personen bestand. Der, den sie nicht entdeckt hatten, hatte Kathrin niedergeschlagen. Thomas hatte ihnen anschließend notgedrungen die Frau überlassen. Eine Verfolgung schloss sich aus, da er sich zunächst um Kathrin kümmern musste.

„Sie hatte bereits Angst, als ich sie aus dem Flughafen führte. Als sie die vier Männer sah, geriet sie beinahe in Panik. Welche Verbindung da auch immer bestehen mag. Aber wir tappen nicht mehr ganz im Dunkel. Als die Männer auf uns zukamen, zischte sie mir ein Wort zu. Zunächst hatte ich es kaum verstanden, aber dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das Wort war Vironum.“

„Vironum? Der kleine Stadtstaat? Was soll denn das?“

„Keine Ahnung. Ich hoffe, dass ich das richtig verstanden habe, aber was anderes macht irgendwie keinen Sinn. Ich weiß nicht viel über den Staat. Als Schüler war ich mal dort. Was gibt es dort spannendes? Alte Gemäuer, ein riesiges Krankenhaus, auffällig viele schöne Frauen, einen beliebten Puff und prima Kneipen. Wir wollten damals gar nicht mehr weg.“ Thomas grinste anzüglich. „Offenbar müssen wir die Lösung dort suchen. Aber das ist nun völlig außerhalb unserer Verantwortung. Wir können nicht einfach dort erscheinen und nach vier gut gekleideten Männern und einer schönen Frau fragen. Die lachen nicht einmal darüber, sondern schmeißen uns gleich raus. Und mehr noch. Ohne Oberstaatsanwalt Schmidt und ohne Wendt geht da gar nichts. Und da Schmidt und Wendt mit dem Chef der vier Männer offensichtlich kuscheln, dürfen wir davon ausgehen, dass diese Männer sogar offiziell unterwegs waren. Und wir haben nichts. Nur ein Foto. Wer wird uns also helfen?“

Kathrin sah ihn an. Ihre Kopfschmerzen waren plötzlich zurück. Sie waren raus aus dem Spiel. Zumindest, wenn die Männer zurück in Vironum waren. Und etwas anderes durften sie nicht annehmen. Sie würden also weiter nichts über die Frau herausfinden und mussten sich dem Lösungsvorschlag von Oberstaatsanwalt Schmidt zum Tod von Dr. Weiß anschließen. Kathrin wurde plötzlich übel. Sie hasste es, zu verlieren und in dieser Art kaltgestellt zu werden, setzte dem Ganzen die Krone auf. Aber auch ihr war klar, dass sie keine Optionen besaßen.

„Also habe ich meine Kopfschmerzen ganz umsonst? Manchmal ist es einfach zum Heulen.“

Deprimiert gingen sie auseinander. Kathrin war froh, als Jan sie endlich abholen kam. Sie brauchte jetzt einen lieben Menschen um sich, dem sie vertrauen konnte und bei dem sie sich geborgen fühlte. Es dauerte einige Stunden, bis ihre Tatkraft wiederhergestellt war. Sie ging noch einmal alle Punkte durch, die sie mit Thomas zu diesem Fall aufgestellt hatte. Alle Hinweise, alle Gespräche, alle Besprechungen. Aber da war nichts. Nichts, was ihr einen Grund gegeben hätte, nachzuhaken. Auch wenn sie sich noch so sehr das Hirn marterte, sie fand keinen Ansatz.

Sie ging früh zu Bett und bat Jan, sich zu ihr zu legen. Er tat ihr gerne den Gefallen und seine Nähe und die zärtlichen Hände auf ihrer Haut taten ihr gut. Jetzt war sie endlich bereit loszulassen. Jan lag hinter ihr und Kathrin wollte so viel von ihm spüren, wie gerade möglich war. Eng schmiegte sie sich an ihn, spürte die Atembewegung in seinem Oberkörper, seine Muskeln, seine Wärme. Sie genoss mit geschlossenen Augen wie er sie einfach festhielt. Sie unterhielten sich leise und langsam dämmerte Kathrin weg. Plötzlich spürte sie allerdings, wie in der engen Umarmung etwas immer stärker an ihren Po drückte. Katrin lächelte. Männer, dachte sie belustigt. Selbst in einer solchen Situation, die ausschließlich von Nähe und Geborgenheit geprägt ist, können sie ihren Fortpflanzungstrieb nicht unterdrücken. Und ebenso belustigte sie, dass Jan das Anschwellen seines Penis außerordentlich unangenehm war. Je größer er wurde, desto mehr versuchte er, mit seiner Körpermitte von ihr wegzurutschen. Kathrin wollte ihm das positiv auslegen, machte sich nun aber auch einen Spaß daraus, mit ihrem Po den Kontakt zu suchen. Es dauerte etwas, bis Jan das bemerkte und erst als von Kathrin ein leises Kichern zu hören war, gab er seine Fluchtversuche auf.

„Sehr witzig, Kathrin“, sagte er gespielt zerknirscht, „ich versuche die Situation zu retten und du machst es noch schlimmer.“

„Lustig oder?“ Kathrin grinste ihren Freund an und gab ihm einen Kuss. „Dein Körper kann zwischen Kuscheln und Vorspiel nicht unterscheiden, dein Verstand sehr wohl. Und deshalb flüchtest du durch das halbe Bett, damit ich ja den Halbstarken in dir nicht bemerke.“ Sie kicherte noch einmal und küsste ihn dann zärtlich. „Aber deine Reaktion gefällt mir. Die Flucht aber auch die imposante Verhärtung.“ Wieder küsste sie ihn, immer noch zärtlich aber auch intensiv. Dann schaute sie hoch und sah in seine Augen. „Streichel mich, Jan, und dann möchte ich dich spüren. Ganz tief und ganz zärtlich. Keine großen Bewegungen. Sei einfach nur in mir.“

Sie küssten sich. Lang und innig. Kathrin spürte wieder Jans Hand, die vorsichtig über ihren Körper lief. Sie umfasste leicht eine Brust, strich über den Bauch und ihren Oberschenkel. Ohne Hast und ohne Druck. Jan lag wieder hinter ihr und beide suchten nun den Kontakt. Kathrin spürte wieder den harten Schwanz und war überrascht, wie sehr sie das erregte. Eigentlich wollte sie das nicht, hatte zumindest an diesem Tag gar nicht daran gedacht. Und nun hatte sie es selbst ausgelöst. Sie liebte Jans Hand auf ihrer Haut, die nun intensiver ihre Brüste umspielte. Die sanften Berührungen ihrer Nippel ließen sie leise seufzen. Seine leichten Küsse in ihrem Nacken riefen ein angenehmes Schaudern hervor. Sie schloss die Augen und biss sich auf die Unterlippe als die Hand das erste Mal in ihr Höschen eindrang und sanft über die Schamlippen oder leicht durch den Spalt strich. Alles geschah mit einer wunderbaren Langsamkeit, die ihre Erregung ebenfalls nur sanft ansteigen ließ.

„Das ist schön, Jan. So wunderschön. Aber jetzt lass uns einen Schritt weitergehen. Ich will dich spüren.“

Kathrin zog den Slip aus und legte sich schnell wieder in Position. Ein Bein hatte sie angehoben und spürte sofort, wie Jan die dicke Eichel vorsichtig durch ihre Lippen bewegte. Ihr Seufzen wurde jetzt ein wenig lauter. Sie beendete aber sein Spiel und drückte seinen harten Stab im richtigen Moment das erste Stück in sich hinein. Langsam drang er nun in ihr vor und Kathrin hatte den Eindruck, dass es eine Ewigkeit brauchte, bis er ganz in ihr war. Groß, hart und mächtig. Aber er bewegte sich nicht und sie genoss das Gefühl wunderbar ausgefüllt zu sein. Jans Griff an ihren Brüsten wurde etwas fordernder, sein Atem ein wenig intensiver. Kathrin liebte ihn dafür, dass er sich so unter Kontrolle hatte. Vor Jan war sie mit Männern zusammen, mit denen eine derartige Situation nicht möglich gewesen wäre. Aber jetzt wollte sie etwas von ihm hören. Sie ließ ihre Scheidenmuskulatur arbeiten und tatsächlich entlockte sie Jan damit ein eindeutiges Seufzen. Sie hatte eine Hand zwischen ihre Beine gelegt und fühlte auch mit ihren Fingern den großen Stab, der in sie eingedrungen war. Dabei massierte sie auch ihre Perle und stöhnte auf. Jan nutzte das, um in einen langsamen Rhythmus zu kommen. Kathrin genoss jeden Moment und legte irgendwann ihre Hand auf seinen Po. Er verstand es richtig und verhielt sich wieder ruhig. Seine Lippen suchten ihren Nacken und ihren Mund. Und irgendwann begann Kathrin wieder von vorn. So liebten sie sich eine lange Zeit. Nur langsam wurden ihre Bewegungen intensiver, blieben aber immer ruhig. Dann spürte Jan, dass er es nicht mehr lange halten konnte. Er ließ einen Finger nun intensiver um ihre Perle kreisen und Kathrin verstand. Sie erhöhte selbst den Druck auf ihre Klitoris und als sie Jan in sich zucken spürte, kam auch sie zu einem wundervollen Orgasmus. Sie schloss die Augen, genoss mit ihren Gefühlen den in sie hineinströmenden Saft und das leise Stöhnen an ihrem Ohr.

„Ja, Liebster. Wunderschön. Ich liebe dich.“

„Ich liebe dich auch.“

Lange lagen sie beieinander. Jan war so lange es ging in ihr. Sie genossen sich gegenseitig. Irgendwann schickten beide ihre Gedanken auf die Reise und glitten hinüber in den Schlaf. Kathrin versuchte für sich herauszufinden, ob sie jemals so glücklich war, wie in diesem Moment. Sie fand in ihrer Erinnerung keine andere Situation, die dem gleichkam. Sie lächelte. Und im gleichen Moment riss sie die Augen auf. Jetzt wusste sie, was sie übersehen hatte. Es gab eine Verbindung im Weiß-Fall, die sie bisher nicht gezogen hatte. Die Szene, die sie mit Thomas zusammen im Haus beobachtet hatte, glich auffällig dem Video zwischen Dr. Weiß und der unbekannten Frau. Jetzt wusste sie auch, was sie an der Szene im Haus gestört hatte. Mitten im Sommer lag ein dicker Pelzmantel im Raum. Als sie sich später mit Frau Weiß unterhielten, war er weg. Der Analplug, den sie bei Frau Weiß unter dem Tisch gesehen hatte, war exakt der gleiche, der in dem Video mit Herrn Dr. Weiß und der unbekannten Frau zu sehen war. Und die Worte, die Herr Weiß benutzte und die Atmosphäre, in der die Situation spielte, waren aggressiv. Wie waren seine Worte? Kathrin überlegte angestrengt. „Du geile Ehehure, du dreckige Fotze“, hörte sie ihn im Geiste schreien. Er vögelte sie wie von Sinnen in ihren Po. Hart und unerbittlich. Die Frau nahm alles mit einem Lächeln hin und genoss es. Sie sah keine Angst. Es war eine Inszenierung, ein Schauspiel. Und dann sah Kathrin es. Der alte Bademantel. Sie hatte sich bereits unbewusst beim Betrachten des Videos gefragt, warum ein Mann wie Dr. Weiß, für den Geld keine Rolle spielte und der in der Öffentlichkeit ansonsten tadellos gekleidet war, so einen alten Bademantel trug. Vor allem vor so einer schönen Frau. Der Bademantel gehörte nicht ihm, sondern…wem? Einem Liebhaber seiner Frau. Seinem Vater? Und Weiß hatte sie vielleicht beobachtet und musste diese Szene anschließend immer wieder nachspielen. Auch mit seiner Frau? Wohl eher nicht. Aber was bedeutet das dann für die Situation zwischen den beiden?

Kathrin stand auf. Den leichten Schmerz in ihrem Kopf ignorierte sie. Jan war bereits eingeschlafen. Aber daran war für sie nun nicht zu denken. Irgendetwas war da zwischen den Eheleuten Weiß und es ging über die Videoszene hinaus. Sie ahnte allerdings, dass sie die Witwe nicht dazu befragen musste. Zudem wäre das in jedem Fall bei Oberstaatsanwalt Schmidt gelandet. Und dieses Problem wollte sie zurzeit umgehen. Wieder war sie bei der unbekannten Frau angelangt. In Kathrin arbeitete und nagte es. Sie musste wissen, was da vor sich ging. Es ließ ihr keine Ruhe. Sie musste versuchen, nach Vironum hineinzukommen. Kurzentschlossen rief sie ihren Kollegen Thomas an und berichtete, was ihr aufgefallen war.

„Das ist ja spannend. Wie es aussieht, hatte ich auf andere Dinge geachtet, als das Video lief.“ Sie hörte sein anzügliches Gackern durch das Telefon. „Und jetzt lass mich raten: Du willst die Frau in Vironum finden und ich soll dich begleiten. Habe ich recht?“

„Ich muss irgendwas machen, Thomas. Ich werde sonst verrückt. Ich brauche Antworten.“

„Jajaja, ich weiß. Puuh, wenn das schief geht, sind wir wahrscheinlich im Eimer. Das ist dir klar oder?“

„Sonnenklar.“

„Gut, fahren wir los. Unterwegs fällt uns schon etwas ein. Holst du mich ab?“

Kathrin jubelte. Schnell schrieb sie eine Nachricht für Jan, schnappte sich eine Jacke und war vor der Tür. Diese Entwicklung gab ihr Schwung, ließ sie die Müdigkeit vergessen und auch die Schmerzen, die sie noch hatte. Beschwingt stieg sie in ihr Auto und fuhr los. Dem schwarzen Geländewagen, der kurz nach ihr mitten in der Nacht anfuhr, schenkte sie keine Beachtung. Sie las Thomas auf und sie fuhren sofort weiter. Etwas mehr als 200 km lagen auf der Autobahn vor ihnen. Zu dieser Tageszeit erwarteten sie kein Problem und Kathrin fuhr gerne schnell. Die Fahrt war kurzweilig. Sie unterhielten sich gut und hatten Spaß. In erstaunlich kurzer Zeit erreichten sie die Autobahnabfahrt in Richtung Vironum und fuhren auf einer gut ausgebauten Straße weiter. Plötzlich sah Kathrin ein Auto sich von hinten schnell nähern. Es setzte sich neben sie und bedrängte sie. Kathrin hatte Mühe, auf der Fahrbahn zu bleiben. Direkt vor ihr öffnete sich die Ausfahrt zu einem Parkplatz. Kurzentschlossen fuhr sie ab. Im letzten Moment sah sie, dass ein großes Auto quer auf dem Parkplatz stand und die Durchfahrt verhinderte. Und hinter ihnen fuhr das andere Auto. Die Scheinwerfer blendeten sie. So endet es also, dachte Kathrin und erinnerte sich wehmütig an die glücklichen Momente, die sie vor wenigen Stunden mit Jan erlebt hatte. Sie hielt den Wagen an und wartete. Beide wagten nicht zu sprechen, hatten aber bereits die Hand an der Dienstwaffe.

KAPITEL 0.4

Sie musste nur die Augen schließen, um in diesen Momenten immer wieder die Szene vor sich zu sehen. Das Leben mit ihm ging langsam zu Ende. Vielleicht hatten sie es beide noch nicht realisiert. Aber es war unaufhaltsam. Immer tiefer wurde er hineingezogen. Obwohl er es nicht wollte und dieses Leben ablehnte. Aber dem Teufel entkam er nicht. Genauso wenig wie sie. Der Teufel trieb sie vor sich her.

Wann hatte es noch begonnen? Sie wusste es nicht mehr. Der Teufel hatte sie gelockt, bedroht und belogen. Mal zuckersüß, mal handfest. Irgendwann hatte sie verstanden, dass er ihr keine Hilfe sein würde. Und irgendwann war sie dann gefallen. Sie nahm das Geld an, dass sie stets zurückgewiesen hatte, und öffnete dem Teufel ihre Schenkel. Jetzt stand sie ihm in ihrer Erinnerung wieder in seinem Arbeitszimmer gegenüber und spürte die eigenartige Mischung aus Furcht und Lust. Ganz zu Beginn war da nur die Furcht, die Lust kam später langsam hinzu. Wie immer trug sie den Pelzmantel und diese Schuhe, die so hoch waren, dass sie zunächst kaum darauf laufen konnte. Auch das lernte sie mit den Jahren. Wie immer war sie ansonsten nackt. Der Teufel stand ihr mit seinem alten Bademantel gegenüber. Fleckig und spakig. Sie hatte nie erfahren, warum der Ablauf genauso sein musste. Allerdings musste der Bademantel bereits sehr alt sein und im Leben des Teufels eine Rolle gespielt haben.

„Wie schön, dass du es einrichten konntest. Bist du wieder bereit, deinen Platz als Ehenutte einzunehmen?“ Der Dialog wiederholte sich in dieser Art immer. Früher hatte sie bei der Eröffnung auf den Boden gesehen. Um keinen Preis wollte sie in seine Augen schauen. Ohrfeigen hatten sie überzeugt, das zu ändern.

„Ja, ich bin hier, um mit dir zusammen meinen Mann zu betrügen. Ich gehöre dir. Nur du weißt, wie man mich behandeln muss.“

Sie öffnete den Pelzmantel und ließ ihn fallen. Der Ausdruck in den Augen des Teufels war nicht lüstern oder gierig. Darum ging es in diesem Spiel gar nicht. Er brauchte die Bestätigung seiner Macht. Selbst sie sollte seiner Macht erliegen. Und damit auch er. Vor allem er. Der Sohn, den er nie akzeptiert hatte. Und sie war das Werkzeug, das nun nackt vor ihm stand.

„Und mit Sicherheit kannst du Nutte es kaum erwarten, endlich von mir gevögelt zu werden.“

Mit einem Schritt war er bei ihr und griff grob zwischen ihre Beine. Was auch immer sie verändert hatte, mit den Jahren war sie darauf eingestellt. Sie war feucht.

„Genauso will ich es. Meine kleine Ehenutte ist bereit.“ Sein Griff wurde intensiver und sie hatte Mühe, nicht aufzuschreien. „Lutsch meinen Schwanz.“

Ehrerbietig ging sie in die Hocke. Sie nahm den Geruch des Bademantels wahr und hatte gelernt, nicht das Gesicht zu verziehen. Sie küsste den imposanten Schwanz, wie er es ihr beigebracht hatte. Am Anfang hing er immer schlaff herunter. Es schien keine Vorfreude bei ihm zu geben. Zumindest keine sichtbare. Aber vielleicht lag es auch am Alter. Sie nahm den Schwanz in den Mund, rieb ihn, leckte ihn, ließ ihn die Wärme und Feuchtigkeit ihres Mundes spüren. Langsam wurde er größer. Erst jetzt durfte sie ihn wieder ansehen. Aus kalten Augen sah der Teufel auf sie herab. So musste ein Hai seine Beute ansehen. Immer weiter leckte und lutschte sie an seinem Schwanz, bis er endlich hart und groß war. Für sie zunächst furchterregend groß. Sie hatte sich das abgewöhnt. Dann spürte sie wieder den Druck seiner Hände an ihrem Kopf. Unaufhaltsam schob sich sein großer Schwanz in ihren Hals. Es gab keinen zweiten Versuch. Nur diese eine Umsetzung. Bei ihrem ersten Mal musste sie sich übergeben. Irgendwann hatte sie plötzlich einen Hustenanfall. Beides hatte sie furchtbar bezahlt. Jetzt beherrschte sie es. Und es gelang ihr sogar, eine gewisse Lust daraus zu ziehen. Denn der Teufel hatte dabei Mühe, an sich zu halten. Aber sie wusste, dass es nie lange dauerte. Grob zog er sie an den Haaren hoch.

„Rauf auf den Tisch mit dir. Mach die Beine schön breit und zeig mir die rasierte Ehefotze.“ Beinahe hüpfte sie auf die Tischplatte, um nur dem Zug an ihren Haaren zu entgehen. „Mach es dir selbst.“

Wie immer sprach er ruhig. Er war es gewohnt, dass seinen Anweisungen Folge geleistet wurde. Widerstand war schon lange keine Option mehr. Sie begann sich selbst zu streicheln und spürte erneut die eigene Nässe. Immer wieder war sie darüber überrascht. Mit den ersten Berührungen liefen Wellen der Lust durch ihren Körper. Ihre Finger teilten die Lippen und mit leisem Keuchen genoss sie die eigenen Liebkosungen. Er drückte ihr den Dildo in die Hand und sie stöhnte auf, als sie ihn sich in die nasse Pussy schob. Der Teufel lachte leise und herablassend und rieb sich den Schwanz. Langsam und mit immer mehr Genuss bewegte sie den Liebesstab in sich. Die Gefühle ließen die Situation in den Hintergrund treten. Ihr Keuchen wurde intensiver.

„Ja, du bist eine Nutte. Ich habe es bereits gewusst, als ich dich das erste Mal gesehen habe. Und deshalb bezahle ich dich auch.“

Wieder lachte er. Unvermittelt schlug er ihr auf den Po, so dass sie aufstöhnte.

„Jetzt zieh den Stöpsel aus dem Arsch. Für mein Geld will ich nicht nur die Show sehen.“

Vorsichtig begann sie, den Plug herauszuziehen. Wie immer achtete sie darauf, den Muskel auf das vorzubereiten, was folgen sollte. Aufreizend langsam bewegte sie das dicke Teil des Plugs in ihrem Anus und beobachtete dabei die Reaktion des Teufels. Als er auf sie zukam, zog sie ihn beinahe panisch heraus. Grob packte er ihre Beine und zog sie an die Kante des Tisches. Sofort spürte sie die dicke Eichel an ihrem Po und sie bemühte sich zu entspannen. Natürlich achtete er nicht auf ihre Reaktionen, sondern drang einfach in sie ein. Es tat weh, anders konnte sie es nicht beschreiben. Aber sie wusste, dass es nicht lange dauern würde, bis sie die Lust spürte. Sie hatte gelernt, bis dahin nicht zu zeigen, wie es um sie stand. Er war so unvorstellbar groß in ihr, es zerriss sie beinahe. Würde sie ihn ansehen, wären da nur seine kalten Augen. Und das konnte sie in diesem Moment nicht ertragen. Es hätte sofort alle ihre Empfindungen nach außen befördert. Sie begann, ihre Perle zu reiben. Und es dauerte nicht lange, bis sie es spürte. Mit jedem Stoß, den der Teufel in ihr machte, nahm ihre Lust zu. Auch wenn sie es vielleicht nicht wollte, sie stöhnte nun laut unter seinen Bewegungen. Jetzt war neben seinem Schnaufen auch sein Lachen wieder zu hören. Und die Beleidigungen.

„Du verdammte Nutte. Ich reiß dir deinen geilen Arsch auseinander. Und dir Fotze gefällt es auch noch.“

Krachend schlug seine Hand immer wieder auf ihren Po. Und sie liebte es. Sie konnte sich nie erklären, woher das kam. Aber die Wahrheit war, dass sie nur mit dem Teufel diese unglaublichen Orgasmen hatte. Sie hasste den Teufel mit jeder Faser ihres Körpers. Der Teufel hatte sie erniedrigt, sie gedemütigt. Der Teufel war dabei, ihr Leben zu zerstören. Aber inzwischen beantwortete sie dieses Spiel mit Lust. Und da war noch etwas. Je mehr sie auf ihn reagierte, desto mehr zog er sie auf seine Seite. Immer mehr verlor sie den Bezug zu seinem Sohn, zu ihrem Mann. Zu seiner Weichheit, die sie anfangs angezogen hatte. Der Teufel baute sie als seinen Gegner auf. Das hatte sie zunächst gar nicht begriffen. Sie sollte seinen Platz einnehmen. Aber jetzt war das egal. Jetzt wurde sie von ihm zu einem grandiosen Orgasmus gevögelt. Von diesem alten Mann.

Er zog sie vom Tisch und drehte sie um. Eine Hand presste ihren Kopf auf den Schreibtisch, die andere führte seinen harten Schwanz zurück in ihren Po. Sie hatte den Eindruck, dass seine Stöße und die Schläge auf ihre Pobacken noch härter geworden waren. Ihr gemeinsames Stöhnen und Keuchen musste durch das ganze Haus gehen. Sie spürte, wie die Lust immer stärker in ihr anstieg. Auch der Teufel war nun wie im Rausch. Beide Hände waren nun an ihren Hüften. Endlich konnte sie wieder den Kopf heben.

Wie durch einen Schleier sah sie zur Tür. Es dauerte einen Moment, bis sie klarer sehen konnte. Und da sah sie ihn stehen. Der Ausdruck in seinem Gesicht war kaum zu entschlüsseln. Sie sah Überraschung, sie sah Zorn, sie sah Enttäuschung. Und sie sah Lust. Kein Zweifel, es machte ihn an, was hier geschah. Erst jetzt sah sie, dass er tatsächlich seinen Schwanz in der Hand hatte. Allerdings  spürte sie nun, wie der Orgasmus über sie kam. Der Teufel packte ihre Haare und ließ sie noch lauter schreien. Die Woge hob sie hoch, ließ nichts mehr anderes in ihrem Empfinden zu, als diese unbeschreiblichen Glücksgefühle.

Als sie wieder zu sich kam, war sie völlig erledigt. Hart pumpte sie die Luft in die Lungen, die Haare hingen ihr nass und strähnig ins Gesicht. Alles tat ihr weh, vor allem ihr Po. Immer noch steckte der Teufel in ihr. Die Anstrengung hatte ihn sicht- und hörbar mitgenommen. Für einen Mann seines Alters war das nicht erstaunlich. Den Rest des Tages würde der Teufel sie in Ruhe lassen. Beinahe zauberte das in ihrem Zustand ein Lächeln auf ihr Gesicht. Sie erinnerte sich an den Zuschauer und hob den Kopf. Er war weg. Er hatte mitangesehen, wie sein Vater, der Teufel, seine Frau gevögelt hatte. Nicht nur hart, sondern brutal. Er hatte ihren Orgasmus gehört und gesehen. Die Art und Weise, wie das hier lief, musste ihm sagen, dass es nicht das erste Mal war. Und seine Reaktion war: Rückzug. Wie immer. Sie spürte, dass er ihr Leid tat. Es überraschte sie, dass ihr das in diesem Moment klar wurde. Sie spürte aber auch, dass sie ihn verachtete. Ihr Kopf fiel auf den Schreibtisch zurück. Sie gab sich den immer noch vorhandenen Gefühlen hin und wartete darauf, dass der Teufel sie endlich freigab. Sie würde dem Teufel folgen. Sie würde auf seiner Seite stehen, um seine würdige Nachfolge anzutreten.

KAPITEL 8

„Was sollen wir mit ihr machen?“

Joana war erwacht. Sie waren zusammen auf dem großen Bett des Hochmeisters eingeschlafen. Eng aneinander gekuschelt hatten sie sich gestreichelt und waren langsam in das Reich der Träume hinübergeglitten. Nun musste sich Joana einmal dringend erleichtern. Da das Bad im Schlafgemach bereits belegt war, entschloss sie sich, den Raum zu verlassen. Um diese Zeit konnte niemand anderes in den Räumlichkeiten unterwegs sein. Sie erschrak deshalb fürchterlich, als sie die Stimmen hörte. Vorsichtig blickte sie um die Ecke und sah im Eingangsbereich der Gemächer des Hochmeisters einen Mann in einem Anzug stehen. Es war einer der Herren, die für die Sicherheit zuständig waren. Sie kannte ihn, allerdings hatte er sie nie erwählt oder mit ihr gesprochen. Und auch den anderen Herren erkannte sie. Unwillkürlich wollte sie sich zurückziehen. Solche Gespräche waren nichts für Heebas. Aber irgendetwas hielt sie zurück.

„Sie bleibt zunächst im Gewahrsam. Sobald unser Gast morgen eingetroffen ist, bringt ihr sie in Lagerraum 12/18. Anschließend übernehme ich und ihr müsst euch nicht mehr um sie kümmern.“

Gewahrsam? Was meinte er damit? Doch nicht das Gefängnis? Wie Joana wusste, wurde im Gefängnis von Vironum höchstens einmal ein betrunkener Tourist für eine Nacht eingesperrt oder jemand, der sich im besonderen Beisammensein der normalen Externen mit einer Skiba daneben benommen hatte. Diese Leute wurden dann am nächsten Tag abgeschoben. Nur äußerst selten kam es einmal vor, dass es wirklich zu einem Gerichtsverfahren mit einem Externen kam. Joana selbst hatte einen solchen Fall noch nie erlebt. Aber irgendwie hatte sie den Eindruck, dass es nicht um eine Frau aus der externen Welt ging. Also um eine von ihnen? Das konnte nicht sein! Joana war fassungslos und aufgeregt. Sie konnte sich nicht daran erinnern, dass jemand aus ihrer Welt im Gefängnis gesessen hätte. Das war unerhört. Und warum sollte sie dann in einen Lagerraum gebracht werden?

„Lagerraum 12/18 liegt sehr abseitig. Was hast du vor? Es geht hier um eine Heeba, um eine Frau aus Vironum. Du kannst sie nicht einfach festhalten.“

„Was ich kann und was ich nicht kann, entscheide ich doch besser allein. Es geht hier um wichtige Interessen unseres Landes. Das sind Dinge, die du bitte mir überlässt. Du hast deine Anweisungen. Wähle danach eine Heeba und fick ihr den Verstand raus. Das habt ihr euch heute alle mehr als verdient. Joy muss euch nicht weiter kümmern.“

Beinahe hätte Joana aufgeschrien. Es ging um Joy! Sie war zurück. Und sie sollte ins … Gefängnis? Joana war regelrecht aufgelöst. Und was hatte es mit diesem Lagerraum auf sich? Die Männer verabschiedeten sich. Es war deutlich zu sehen, dass der Herr von der Sicherheit mit dem Gesprächsergebnis nicht zufrieden war. Joana musste nun hier weg. So leise wie es ihr möglich war, schlich sie zum Bett zurück und stellte sich schlafend. In ihrem Kopf rauschten die Gedanken. Als Heeba, die ausschließlich auf das Glück der Herren bedacht war, überforderte sie diese Situation. Was musste sie tun? Die Tür öffnete sich und zum ersten Mal in ihren Leben verspürte Joana Angst. Starr lag sie im Bett und wartete, bis wieder alles ruhig war. Erst dann erhob sie sich vorsichtig, um sich endlich zu erleichtern. Im Bad schlug sie verzweifelt die Hände vor das Gesicht. Was sollte sie nur tun?

KAPITEL 9

Immer wieder blickte Kathrin zu den anderen beiden Autos. Aber es tat sich nichts. Niemand machte sich die Mühe auszusteigen, niemand gab ihnen irgendwelche Anweisungen. Es vergingen einige Minuten, in denen die Spannung im Auto von Kathrin und Thomas stieg. Sie hatten ihre Handys hervorgeholt, aber natürlich gab es hier, mitten in der Einöde, keinen Empfang. Kathrin bemerkte als erste, dass sich ein Auto näherte. Sie hatte bereits Hoffnung, dass dies ihre Situation auflösen würde. Ein Zeuge wäre bestimmt weniger geeignet für das, was Kathrin als ihr Schicksal annahm. Aber die Hoffnung trog. Der dritte Wagen fuhr an dem hinteren vorbei und hielt neben ihnen. Eine der hinteren Türen öffnete sich und ein Herr in einem langen Mantel stieg aus. Er stellte eine auffällige Gelassenheit zur Schau und die Polizisten waren nicht sicher, ob es sie beruhigen oder verängstigen sollte. Der Mann klopfte an ihre Scheibe. Mit einem kurzen Seitenblick auf ihren Kollegen öffnete Kathrin das Fenster.

„Steigen Sie doch bitte aus. So plaudert es sich angenehmer.“

Der Mann hatte eine sehr dunkle aber freundliche Stimme. Das war Kathrin aber gerade egal.

„Wer sind Sie, verdammt noch mal. Warum machen Sie uns eine solche Angst?“

„Ich werde alle Ihre Fragen klären. Naja, sagen wir viele. Aber bitte steigen Sie aus. Die Luft ist sehr angenehm.“

Kathrin seufzte und schaute wieder zu Thomas. Der nickte und zögernd öffnete sie ihren Gurt. Der Mann trat einen Schritt zurück und ließ Kathrin aussteigen. Mit kurzem Blick erkannte sie, dass aus den beiden anderen Autos ebenfalls Personen, offensichtlich Männer, ausstiegen. Sie blieben an den Fahrzeugen stehen. Mit ihren Sturmhauben sahen sie furchterregend aus. Kathrins Blick klebte allerdings auf den gezogenen Waffen.

„Kommen Sie doch beide hier auf dieser Seite zusammen.“ Mit einer einladenden Geste zeigte er auf Thomas und wartete, bis er um das Auto herumgelaufen war. „Waren Sie schon einmal in Vironum?“

Die Polizisten sahen sich erstaunt an. Was wurde hier gespielt?

„Woher ich von ihrem Ziel weiß, fragen Sie sich? Sie ahnen sicher, dass das eine der Fragen ist, die ich nicht beantworte. Aber eine Idee haben sie sicherlich zumindest.“ Er lächelte sie offen an. „Ich weiß auch noch mehr. Ich weiß von dem Schlag auf ihren Kopf, von ihren Auseinandersetzungen mit Oberstaatsanwalt Schmidt, von ihrem Besuch bei der Familie Weiß. Kurz gesagt, ich kenne ihre Ermittlungen, ich kenne ihr Privatleben und ich weiß, was sie vorhaben. Und sie sehen mich beeindruckt. Sie haben Schmidt eine Menge Angst gemacht, was mich außerordentlich freut. Sie haben die Operation einer fremden Macht erheblich beschwert und Sie haben Dinge gefunden, die anderen verborgen geblieben waren.“ Er machte eine kurze Pause und sah sie an. „Ich bin sicher, Sie sind gute Polizisten. Und dennoch sind Sie der Lösung des eigentlichen Problems nicht nahe gekommen. Aber wie sollten Sie auch. Ich habe Jahre gebraucht. Und deshalb bin ich gerade auch besorgt. Wenn Sie nun versuchen, eine Lösung in Vironum zu finden, gefährdet das meinen Plan. Und deshalb möchte ich Sie bitten, davon Abstand zu nehmen.“

„Und wer bitte sind Sie, dass Sie glauben, uns aufhalten zu können?“

„Ich habe Sie aufgehalten. Sehen Sie das anders?“ Kathrin und Thomas blickten gleichzeitig zu Boden. „Gut, dann sind wir uns darüber einig. Wir kommen voran.“ Der Mann lächelte wieder. „Verraten Sie mir doch bitte, wie Sie vorgehen wollten, hätten Sie Vironum tatsächlich erreicht. Wie sah Ihr Plan aus? Sie hatten doch einen Plan?“

Weiterhin sahen Thomas und Kathrin auf den Boden.

„Ich interpretiere das als ein Nein. Und Sie sehen mich ausgesprochen erleichtert, dass ich Sie hier auf dem Parkplatz zu einem Gespräch abpassen konnte. Aber gestatten Sie mir doch die Frage, warum Sie nun dieses kopflose Unternehmen gestartet haben, um die Dame, ihr Name ist übrigens Joy, ein Nachname wird dort nicht verwendet, in Vironum ausfindig zu machen?“

Kathrin seufzte. Joy heißt sie also. Irgendwie ein passender Name, zumindest nach dem, was sie bisher von ihr wussten. Sie entschloss sich, zunächst im Ungefähren zu bleiben. Die Ermittlerin wusste nicht, ob der geheimnisvolle Mann etwas von den speziellen Leidenschaften des Herrn Dr. Weiß wusste.

„Wir sind sicher, dass es zwischen den Eheleuten Weiß eine außergewöhnliche Spannung gegeben haben muss, die schlussendlich zu der vorliegenden Eskalation geführt hat. Und wir gehen davon aus, dass der Vater des Ermordeten eine wichtige Rolle dabei spielt. Frau Weiß wird uns dazu keine Informationen liefern, sie könnte sich unter Umständen selbst belasten. Joy, wie Sie sie nennen, erscheint uns deshalb die einzige Person zu sein, mit der es sich zunächst zu reden lohnt.“

Der Mann sah sie beinahe begeistert an.

„Wie ich schon sagte, Sie müssen wirklich gute Polizisten sein. Meine Hochachtung für diese Leistung. Tatsächlich spielt der Vater eine Rolle. Und zwar in der Koalition mit der Ehefrau des ermordeten Dr. Weiß. Vater und Sohn waren sehr unterschiedlich in ihrem Naturell und hatten letztlich auch differente Vorstellungen zur Zukunft der Firma. Die Frau stand hier zunächst auf der Seite ihres Mannes. Je mehr der Sohn jedoch in die Fußstapfen des Vaters trat was die Leitung des Unternehmens anging, je mehr geriet Susanne Weiß unter den Einfluss des Vaters. Vor allem wurde sie ihm sexuell hörig. Auf dem Stick, den sie gefunden haben, kann man gut sehen, wie sich das abgespielt haben musste. Der Sohn hat irgendwann seinen Vater und seine Frau beobachtet und das wurde für ihn zur Obsession.“

„Wie auch für Susanne Weiß.“ Kathrin sah wieder den Analplug und die beobachtete Szene im Wohnzimmer vor sich.

„Das mag richtig sein. Allerdings ist das hier nicht von Belang. Wichtig ist, dass der Vater Susanne Weiß als Gegenpol zu ihrem Mann aufbaute. Auch wenn sie keine offizielle Position in der Firma bekleidete, wuchs ihr Einfluss ständig. Der Vater übertrug nach und nach seine Anteile auf Susanne. Gemeinsam setzten sie Robert Weiß zu, das Engagement in der Humangenetik deutlich auszubauen. Insgesamt ging es um Themen, die gesellschaftspolitisch eher schwierig sind, aber geschäftlich immenses Potential bieten. Hier kommt nun Vironum ins Spiel. In diesem winzigen Land hat man es immer verstanden, eine Vorreiterrolle in der genetischen Forschung einzunehmen. Viele Erkenntnisse, die dort gewonnen wurden, sind nicht einmal der Fachwelt bekannt. Und diese Erkenntnisse werden in Vironum auch eingesetzt. Gesetze und moralische Schranken, die es in unserem Land zu diesen Fragen gibt, existieren dort nicht. Auch internationaler Druck konnte daran nichts ändern. Die Weiß-Werke wollen deshalb im großen Umfang mit Vironum ins Geschäft kommen. Grundsätzlich ist das nicht verboten. Allerdings geht die Zusammenarbeit so weit, dass aus unserer Sicht die nationale Sicherheit gefährdet ist. Mehr müssen Sie in diesem Zusammenhang nicht wissen.“

„Und was hat das nun mit Robert Weiß und dieser Joy zu tun?“

„Robert Weiß wollte sicherlich schon lange mit dieser Entwicklung nichts mehr zu tun haben. Er mochte diese Dinge nicht und sah sich ausschließlich als Erfüllungsgehilfe seines Vaters und nach dessen Tod seiner Frau. Und mit Joy kommt Vironum wieder ins Spiel. Das Land stellt einem exklusiven Kreis sehr zahlungskräftiger Kunden ein äußerst exquisites Bordell zur Verfügung und speist die dafür benötigten Damen aus einem Pool von genmanipulierten Frauen, die ihr gesamtes Leben ausschließlich dem Vergnügen der zahlungskräftigen Herren sowie der Führer ihrer Welt, also allen Männern in Vironum, widmen. Bereits mit dem befruchteten Ei wird dies festgelegt. Joy gehört zu dieser Gruppe von Frauen und Robert Weiß gehörte zu den zahlungskräftigen Kunden. Sie lernten sich besser kennen und irgendwann wollte Robert Weiß ausschließlich Joy. Die Anziehung war beiderseitig, was den Führern in Vironum entging. Sie entschieden, zusammen auszusteigen. Dies musste aber möglichst heimlich geschehen, denn Weiß war mit den Plänen seines Unternehmens mit Vironum natürlich vertraut, auch wenn man bereits versuchte, ihn möglichst zu isolieren. Kurz bevor die Vorbereitungen für das Untertauchen abgeschlossen waren, flogen sie auf. Joy war da bereits in unserer Welt. Weiß wurde ermordet und Joy als Verräterin und vor allem als Mitwisserin gesucht.“

„Also wurde er doch ermordet?“

„Richtig. Auftraggeber waren jemand aus dem Führungszirkel in Vironum sowie Susanne Weiß. Auftragnehmer waren die vier netten Herren, die sie bereits kennengelernt haben. Es ist nur nicht zu beweisen. Selbst ich weiß es nur, habe dazu aber nichts Verwertbares. Aber das spielt für mich auch nur eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem werde ich sie darüber bekommen. Und zwar in Vironum, wo man sich über gerichtsverwertbare Beweise nicht so große Gedanken macht. Frau Weiß hat dort morgen einen Termin und den werde ich nutzen.“ Der Mann lächelte wieder. „Und bis dahin betrachten Sie sich bitte als meine Gäste.“

Er öffnete die hintere Tür des Autos, mit dem er gekommen war. Kathrin stieg ein und Thomas wurde der Platz des Beifahrers angeboten. Der Fahrer trug ebenfalls eine Sturmhaube. Der Mann in dem Mantel setzte sich zu Kathrin und gab dem Fahrer ein Zeichen. Nach einer kurzen Lichthupe sah Kathrin, dass sich der vordere Wagen in Bewegung setzte. Sie folgten und hinter ihnen fuhr der Wagen, der sie abgedrängt hatte. Die Kolonne fuhr noch ungefähr eine halbe Stunde, bis sie zu einem großen Haus kamen. Nach Kathrins Ansicht konnte es nun nicht mehr weit bis nach Vironum sein.

„Sie dürfen sich im Haus frei bewegen und bekommen Zimmer zugewiesen. Ihre Handys und Dienstwaffen geben Sie bitte in die Obhut des Mitarbeiters. Wir werden übrigens Herrn Wendt als ihren Vorgesetzten informieren.“

Kathrin und Thomas schauten etwas schief, ergaben sich aber in ihr Schicksal. Sie hatten zwar keinen blassen Schimmer, wer der Mann war, allerdings schien er ihnen vertrauenswürdig zu sein. Und eine Wahl hatten sie gerade auch nicht. Die Männer in den Sturmmasken wirkten nicht so, als seien sie für Verhandlungen erreichbar. Sie begaben sich auf ihre Zimmer und warteten trotzdem gespannt auf den nächsten Tag.

KAPITEL 10

Joy erwachte in der kleinen Zelle. Dieser Teil Vironums war ihr völlig unbekannt. Die kleine Pritsche war hart, im Raum ein dämmriges Licht. Es war kalt. In einer Ecke sah sie eine offene Toilette. Einer der Wächter hatte ihr eine Decke gegeben. Er hatte sie einige Male erwählt und Joy mochte ihn. Ein einfacher und ehrlicher Mann. Dadurch hatte sie erst erfahren, wo sie sich befand. In die Decke gehüllt saß sie auf der Pritsche und schaute verzweifelt zu dem kleinen Lichtschacht hoch. Erst jetzt kam die Erinnerung. Den ganzen Tag über war sie nervös gewesen. Wie abgesprochen hielt sie sich in der kleinen Wohnung auf. Sie konnte nicht sitzen, sie konnte nicht liegen, schon gar nicht schlafen. Dann war es endlich Zeit aufzubrechen. Aber Robert war zu ihrer Verabredung am Flughafen nicht erschienen. Dafür hatte sie ein anderer Mann angesprochen. Ein Polizist aus der externen Welt. Dann waren plötzlich die Männer des Vironum-Sicherheitsdienstes da. Sie wollten Joy zurückbringen. Wo war nur Robert? Joy war völlig durcheinander und schockiert. Sie war doch nur eine Heeba und mit solchen Herausforderungen nicht vertraut. Dann war da die Frau, die ihre Pistole auf die Männer gerichtet hielt. Aber sie wurde niedergeschlagen. Und Joy wurde in ein Auto gesetzt und ihr ein Sack oder etwas Vergleichbares über den Kopf gestülpt. Er stank fürchterlich und alles war dunkel. Und hier endete also ihre Reise. Ihr großes Abenteuer.

Jemand von der Sicherheit kam zu ihr und schloss die Zelle auf. Er kam ihr nicht bekannt vor und das erstaunte sie. In knappen Worten bedeutete er ihr aufzustehen und ihm zu folgen. Er führte sie in ein Bad. Man hatte hier alles zusammengetragen, was eine Heeba für einen Start in den Tag benötigte. Unter den Augen des Sicherheitsmannes nahm sie eine Dusche und machte sich bereit. Sie ließ sich Zeit und auch wenn es sich für eine Heeba nicht gehörte, sie erfreute sich an der Ungeduld des Herren. Mit einem Lächeln zeigte sie ihm an, dass sie fertig war. Eine Heeba in ihren besten Jahren. Bereit, den Herren Lust zu schenken. Etwas irritiert stellte sie fest, dass es diesen Herren offenbar kalt ließ. Er deutete auf die Stiefel in der Ecke. Joy suchte sich einen kleinen Hocker und achtete darauf, dass er sie gut beobachten konnte. Leicht öffnete sie ihre Schenkel und wusste, dass sie ihm einen wunderbaren Blick auf ihre rosige Spalte gab. Ohne ihn aus den Augen zu lassen, zog sie die Stiefel über ihre langen Beine. Weit geöffnet saß sie schließlich auf dem Hocker, lächelte ihn an und setzte vorsichtig den Plug an ihren Po. Tief in seine Augen blickend, erhob sie sich und schritt auf den enormen Stilettos erotisch auf ihn zu. Aber der Sicherheitsmann zeigte weiterhin keine Regung. Stattdessen hielt er einen kurzen und dünnen Mantel für sie bereit, in den sie offenbar hineinschlüpfen sollte. Kopfschüttelnd ergab sich Joy in ihr Schicksal. Wenn sie es nicht einmal mehr schaffte, einen Herren zu verführen, was blieb ihr dann noch?

Sie gingen zu einem Auto und der Mann fuhr eine Weile durch Vironum. Plätze und Gebäude, die sie ihr Leben lang kannte, zogen an ihr vorbei. Bekannte Gesichter und sogar Heebaschwestern konnte sie sehen. Aber sie war ausgeschlossen. Sie waren so nah und doch so weit entfernt. Erst jetzt bekam Joy Angst. Angst vor dem Unbekannten, das sie erwartete. Offenbar wurde ihre Anwesenheit geheim gehalten. Es war ihr natürlich bekannt, dass es ein Frevel war, das Land zu verlassen. Aber wer einmal weg war, musste weg bleiben. Durfte nicht mehr zurückkehren und keinen Kontakt mit der alten Heimat halten. Aber sie war nun wieder zurück. Und wurde in einem Auto mit verdunkelten Scheiben zu einem unbekannten Ort gebracht, nachdem sie eine Nacht im Gefängnis ihres Landes verbracht hatte. Eine schreckliche Unruhe hatte sie erfasst. Dann waren sie offenbar am Ziel. Sie hielten vor einem der Lagerhäuser, die sich ein wenig außerhalb der belebten Zonen ihres Landes befanden. Wortlos wurde die Tür geöffnet und Joy in die Halle geleitet.

Die Halle war leer, soweit sie das sehen konnte. Mit Joy und dem merkwürdigen Mann betraten fünf andere Männer die Halle und verteilten sich an den Türen. Drei Männer und eine Frau saßen an einem langen Tisch. Einen der Männer erkannte sie sofort. Dr. Markus! Joy fühlte eine gewisse Erleichterung. Immer noch hatte sie keine Ahnung, was hier geschah, aber wenn Dr. Markus anwesend war, machte sie sich keine Sorgen. Ihm vertraute sie und erinnerte sich lächelnd an heiße Nächte, in denen er alles von ihr gefordert hatte. Er erinnerte sie daran, was sie war: Eine schöne und stolze Heeba. Und genauso sah sie ihn nun an. Dr. Markus nahm ihren Blick auf.

„Guten Tag, Joy. Ich freue mich, dass du den Weg in unser schönes Land zurückgefunden hast. Und wenn ich dich ansehe, stelle ich wieder fest, was für eine außerordentliche Zierde du für dieses Land bist.“

Joy senkte den Blick und wurde rot. Sie liebte diese Komplimente der Herren. Ein angenehmer Schauer zog dabei über ihren Körper und führte zu einem angenehmen Ziehen in ihrer Körpermitte. Es spielte gerade keine Rolle, dass die Beschreibung des Arztes zu ihrer Rückkehr nicht dem entsprach, was sie empfunden hatte.

„Leider müssen wir aber auch feststellen, dass du Vironum den Rücken kehren wolltest. Das allein ist bereits verwerflich. Zudem wirst du mit einem Mann in Verbindung gebracht, den wir als Feind unseres Landes ansehen. Und damit reden wir über Hochverrat.“

Joy hob den Kopf und sah Dr. Markus verwirrt an.

„Wir haben uns deshalb hier zusammengefunden, um dem nachzugehen. Wichtige Interessen, die die Entwicklung von Vironum betreffen, sind gefährdet. Und auch unsere Partner aus der externen Welt sind irritiert. Ich habe deshalb Frau Susanne Weiß als designierte Vorstandsvorsitzende der Weiß-Werke gebeten, an diesem Gespräch teilzunehmen.“

Joys Kopf flog herum. Bisher kannte sie nur ihren Namen … und ihre Bedeutung für Robert. Diese verdammte Hexe hatte zu diesen ganzen schlimmen Dingen geführt. Sie hatte dafür gesorgt, dass Robert erst daran dachte, unterzutauchen und sich von allem zu lösen, was ihm wichtig war. Sie hatte für die ganzen Probleme gesorgt, die das Vorhaben letztlich scheitern ließ. Sie hatte dafür gesorgt, dass Robert tot war. Davon war sie überzeugt. Joy war erstaunt über die Gefühle, die sich nun in ihr breit machten. Sie spürte, wie sich ihr Gesicht verzerrte. Susanne Weiß lächelte sie an.

„Guten Tag, Joy. Ich freue mich, dich endlich selbst kennenzulernen. Und wie ich sehe, hast du bereits von mir gehört. Das erspart uns sicherlich eine größere Vorstellungsrunde.“

Joy wollte sich auf sie stürzen, wurde aber von dem Mann, der sie hergeführt hatte, zurückgehalten. Das Lächeln in Susanne Weiß Gesicht blieb.

„Wir wollen uns doch wie erwachsene Menschen und auf jeden Fall professionell verhalten.“ Sie wartete geduldig ab, bis sich Joy im Griff des Mannes wieder beruhigt hatte. „Berichte uns doch bitte davon, was dir mein Mann über die Vereinbarung zwischen Vironum und den Weiß-Werken erzählt hat.“

Joy fiel es schwer, ihre Stimme in den Griff zu bekommen. Das Gefühl, das gerade durch ihren Körper rauschte, war ihr völlig unbekannt.

„Ich weiß nichts von einer Vereinbarung. Robert wollte fliehen, weil er Angst vor Ihnen hatte. Er wusste, dass Sie gegen ihn arbeiten. Und er wusste, dass ihm nur diese eine Chance blieb.“

„Du weißt also nichts, sagst du.“ Susanne Weiß sah nachdenklich zu Dr. Markus. „Reden wir doch mal über dein Verhältnis zu meinem verstorbenen Mann. Du warst seine Nutte, nehme ich an?“

Joy sah sie verständnislos an.

„Du weißt nicht, was das ist?“ Sie lächelte bösartig. „So nennt man bei uns in der, wie du sagst, externen Welt, Frauen, die von Männern Geld nehmen, um sich dann von ihnen ficken zu lassen. Mit dem Wort bist du bestimmt vertraut oder? Bist du so eine Frau für Robert gewesen?“

Joy sah zu Dr. Markus, der sie regungslos ansah. Warum half er ihr nicht?

„Ich hatte Robert gern. Wenn wir im exklusiven Beisammensein zusammen waren, konnte ich sehen, wie er sich entspannte. Ich konnte sehen, wie es ihm gut tat. Er war ein guter Mensch. Ich weiß nicht, was Sie sonst meinen.“

Susanne Weiß lächelte immer noch böse.

„Du weißt es tatsächlich nicht.“ Sie sah Dr. Markus an und wirkte ehrlich überrascht. „Was zieht ihr euch hier nur für dumme Schafe heran?“

Dr. Markus grinste und flüsterte mit Susanne Weiß. Ihr bösartiges Lächeln zog sich nun über ihr ganzes Gesicht. Sie sah Joy wieder an.

„Ich habe gerade erfahren, dass du eine Heeba bist. Bisher kannte ich diesen Begriff nicht, aber Dr. Markus hat die richtigen Worte gefunden, um es mir in aller Kürze zu erläutern. Wahrscheinlich hast du tatsächlich keine Ahnung, worum es hier geht. In unserer Welt gibt es ein Sprichwort, das heißt ‚Dumm fickt gut‘. Offenbar erhält das hier eine ganz neue Ausprägung. Aber bevor ich dich in die Hände deiner Welt zurückgebe, möchte ich lieber genau wissen, was du bist und was du weißt.“

Sie berief die beiden außen sitzenden Männer zu sich und besprach sich leise mit ihnen. Grinsend kamen die Männer nun auf sie zu. Der Mann, der Joy bewachte, trat einen Schritt zurück. Der dünne Mantel wurde ihr abgenommen. Nackt bis auf die Overkneestiefel stand Joy vor den Männer und Frau Weiß. Die Bewunderung war deutlich in ihren Augen zu sehen, aber bei Frau Weiß wurde auch etwas anderes deutlich. Kalter Hass spiegelte sich auf ihrem Gesicht wieder. Joy hatte dafür keinen Namen, so etwas kannte sie nicht. Allerdings hatte sie diesen Ausdruck immer bei Robert gesehen, während er dieses immer wiederkehrende Spiel mit ihr machte.

Einer der Männer band Joy die Hände. Mit einem Seilzug wurden sie über ihren Kopf gezogen. Schließlich konnte sie gerade noch auf dem Boden stehen. Ihre Brüste wurden durch die Position ein wenig gehoben. Der Po trat durch die gestreckte Haltung ebenfalls hervor. Die langen Beine in den Overknees mit ihren unglaublichen Absätzen nahmen scheinbar kein Ende. Joy ahnte, was nun geschehen sollte, auch wenn ihre letzte Erfahrung damit ein wenig zurück lag. Sie wusste, dass es anstrengend war, und dass es auch schmerzhaft werden könnte. Aber wenn sie der Meinung waren, eine Heeba damit beeindrucken zu können, waren sie bestenfalls naiv. Die Männer waren nun nackt und ihre muskulösen Körper waren beeindruckend. Auch wenn ihre Schwänze sehr groß waren, Joy hatte bereits anderes erlebt und schließlich bereitete sie sich seit über zehn Jahren darauf vor, auch noch die exotischsten Wünsche der Herren oder der Männer aus der externen Welt zu bedienen und darin sogar noch ihre eigene Lust zu finden. Ruhig blickte sie ihnen entgegen. Auch wenn ihr Atem nun wieder etwas schneller ging.

„Bist du aufgeregt, meine Kleine? Hast du vielleicht sogar etwas Angst?“ Susanne Weiß trat auf sie zu und ließ eine Hand über Joys Körper gleiten. Zwischen ihren Beinen endete sie. „Unsere Kleine hier ist bereits feucht. Du kannst es kaum erwarten, gevögelt zu werden, was?“ Sie legte den Kopf in den Nacken und lachte laut. „Nein, du hast Angst. Angst und Geilheit. Ich sehe es in deinen Augen.“ Sie kam nun an ihr Ohr und flüsterte. „Ich kenne diesen Ausdruck. Jahrelang habe ich es auch erlebt.“ Sie presste ihre Hand nun fest auf Joys Pussy und ließ sie aufstöhnen. Ihre Stimme war nun wieder für alle zu hören. „Nach meinem verweichlichten Mann bist du keine richtigen Männer mehr gewohnt.“ Ihr Lachen verstummte und ein Ausdruck der Härte trat auf ihr Gesicht, als sie zu den Männern blickte. „Los, fickt sie, bis sie quiekt. Danach erzählt sie uns, was sie weiß.“

Joy war sehr erleichtert, dass Frau Weiß ihren Blick falsch gedeutet hatte. Wer weiß, ob ihr ansonsten nicht wirklich noch außergewöhnlich schwierige Aufgaben eingefallen wären. Die beiden Männer traten zu ihr. Sie spürte ihre groben Hände auf ihrem Körper. Ihre Brüste wurden hart gepackt und gequetscht. Zwei andere Hände spürte sie an ihrem Rücken, an ihrem Bauch, zwischen ihren Beinen. Der vor ihr stehende Mann schob ihr seine Zunge in den Mund. Joy versuchte nicht, sich abzuwenden. Sie spielte mit, roch seinen Schweiß und schloss die Augen. Ihr Atem ging nun heftig. Ihr Po wurde von zwei kräftigen Händen gepackt und sie schlang automatisch ihre Beine um den vor ihr stehenden Mann. Ohne den Kuss zu lösen, setzte er seine große Eichel an. Mit einem harten Stoß drang er in sie ein. Joy stöhnte laut auf und sah aus den Augenwinkeln das hämische Grinsen von Susanne Weiß. Aber die junge Frau wollte sich lieber auf die Aufgabe konzentrieren, die sich ihr nun von hinten näherte. Der Plug, den sie ihr am Anfang gegeben hatten, wurde überraschend vorsichtig entfernt. Damit hatte sie nicht gerechnet. Allerdings bohrte sich gleich im Anschluss der andere große Schwanz langsam in sie hinein. Jetzt schloss sie die Augen nicht vor Lust, jetzt tat es weh. Vor allem, nach dem der Erste so hart in ihre Pussy eingedrungen war. Eine Heeba weiß aber, wie sie damit umgehen muss. Sie versuchte, gleichmäßig zu atmen und drückte sich ihm so gut es ging entgegen. Dann war es geschafft und der Mann bewegte sich nicht mehr.

„Ja, das gefällt mir.“ Susanne Weiß beobachtete die Szene aus großen Augen. „Das schöne Püppchen ist wehrlos und hat zwei lange und dicke Schwänze in sich. Bohren sie sich schon in deinen Bauch, mein Täubchen?“

Sie lachte schallend, kam auf sie zu und küsste den Mann, der vor Joy stand. Dann sah sie die junge Frau an und leckte mit ihrer Zunge einmal über ihr Gesicht. Ihre Finger zwirbelten hart Joys steil aufgerichtete Nippel. Der sie durchzuckende Schmerz ließ sie aufstöhnen. Susanne Weiß schien sehr zufrieden zu sein. Ein Lächeln lief über ihr Gesicht.

„Sieh an, das tut dir also weh? Dann lege ich die Klemmen doch schon einmal raus, damit wir gleich noch ein wenig spielen können.“

Das beobachtete Joy nun mit Sorge. Sie wusste, dass sie damit Probleme haben würde. In diesen Dingen war sie nie sonderlich gut. Aber zunächst einmal begannen nun die beiden Männer damit, sich abgestimmt in ihr zu bewegen. Joy schloss wieder die Augen. Sie war heftig ausgefüllt, aber das mochte sie durchaus. Der anfängliche Schmerz spielte keine Rolle mehr und sie spürte, dass sie trotz der absurden Situation Lust zu empfinden begann. Ihre Hüften und ihre Brüste waren fest im Griff der Männer und die Stöße wurden langsam heftiger. Ihre Beine hielten den vor ihr stehenden Mann eng umschlossen, das Leder presste auf seine Haut, die Absätze bohrten sich in sein Fleisch. Die Heeba warf den Kopf zurück und stöhnte lustvoll. Sie spürte, dass das den Männern durchaus gefiel. Die Macht einer Heeba war eben nicht zu unterschätzen. Der Schweiß lief ihre Körper herab, die großen Schwänze arbeiteten hart. Zu gerne hätte Joy den vor ihr stehenden Mann geküsst, aber sie musste natürlich an ihre Opferrolle denken. Sie bemühte sich, ihr Stöhnen schmerzvoller klingen zu lassen. Das spielte aber zurzeit für Frau Weiß gar keine Rolle. Sie saß mit dem Po auf der Tischkante und starrte fasziniert auf die Szenerie. Unübersehbar machte sie das an. Sie winkte Dr. Markus zu sich. Zu seiner offensichtlichen Überraschung nahm sie seine Hand und presste sie zwischen ihre nackten Beine.

„Fickt die Sau. Tut ihr weh. Die verdammte Fotze wollte mit meinem Geld abhauen. Mit meinem Mann. Sie wollte meine Pläne durchkreuzen. Aber nicht mit mir. Nicht du hast die Kontrolle, Püppchen. Stoßt die Hure in die Hölle. Fickt ihr das Hirn raus. Deinetwegen musste ich meinen Mann umbringen lassen. Der blöde Weichling. Nicht mal richtig ficken konnte der. Alles wollte er kaputt machen, nur wegen der kleinen Schlampe. Kommt jetzt. Nehmt sie hart ran. Fickt sie kaputt.“

Susanne Weiß kam zu einem heftigen Orgasmus. Ihr Stöhnen übertönte fast die Laute der drei eng umschlungenen Menschen vor sich. Wahrscheinlich hatte ihr die Hasstirade noch einmal zusätzlich Auftrieb gegeben. Die beiden Männer kamen jetzt auch auf die Zielgeraden. Für Joy deutlich spürbar kamen sie aus dem Takt. Aber die Heeba war längst so weit. Die Muskeln, der Schweiß und die großen Schwänze in ihr verfehlten ihre Wirkung nicht. Sie war halt so gemacht, dass sie in diesen Situationen Lust erlebte. Als der hinter ihr stehende Mann laut keuchend seinen Saft in ihren Darm schoss, ließ auch sie sich gehen. Ihr Körper verkrampfte sich in einem heftigen Orgasmus und ließ dem anderen Mann keine Chance. Augenblicklich schoss er seinen Samen tief in sie hinein. Für Sekunden reichte ihre Kraft noch. Dann konnte sich Joy nicht mehr an dem Mann festhalten und hing schlaff zwischen ihren Peinigern. Der Mann hinter ihr steckte noch in ihr und hielt sich an ihr fest. Seine Hände hielten zärtlich ihre Brüste. Er pumpte schwer und erst als ihn der andere anstieß, zog er sich zurück und ließ die junge Frau hängen. Beide stellten sich neben Susanne Weiß auf, die ebenfalls noch in den Ausläufern ihres Orgasmus steckte. Dr. Markus stand ein wenig irritiert neben ihr. Frau Weiß erhob sich und ging zu Joy herüber. Lächelnd sah sie das austretende Sperma, das bereits Joys Beine herablief. Sie nahm etwas mit einem Finger davon auf und schob ihn der hilflos vor ihr hängenden Frau in den Mund.

„Na, mein Täubchen, wie war das?“

Joy öffnete die Augen und beantwortete die Frage mit dem stolzen Blick einer Heeba. Für den Bruchteil einer Sekunde schien Frau Weiß irritiert zu sein. Dann hatte sie sich gefangen.

„Ich glaube, die zweite Runde übernehme ich selbst. Aber bevor wir beginnen, gebe ich dir natürlich die Chance, uns zu sagen, was du von meinem Mann weißt. Mit wem hat er noch zusammengearbeitet? Wer hat eure Flucht gedeckt?“

Wieder versuchte Joy den Blick des anwesenden Herren zu erhaschen. Dr. Markus musste ihr doch helfen. So war es doch in ihrer Welt. Und was hatte es mit den anderen Männern auf sich. Der Arzt war sichtbar erregt. Aber die insgesamt sechs Männer, die den Ausgang und die Fenster bewachten, zeigten gar keine Reaktion. Joy war verwirrt. Das machte ihr wirklich Angst.

„Keine Antwort? Und immer der Blick zu Dr. Markus? Ich befürchte für dich, dass dieser Herr, wie du ihn nennst, ebenfalls auf Antworten wartet. Aber ehrlich gesagt, ich glaube langsam wirklich, dass deine einzige Aufgabe in dieser Welt ist, die Beine für die Herren breitzumachen. Der Rest geht einfach an dir vorbei. Kleines, geiles, dummes Mädchen. Und ein wunderbares Beispiel dafür, was Genforschung alles bewirken kann. Im Grunde genommen bist du der lebende Beweis für den Sinn der Vereinbarung zwischen Vironum und den Weiß-Werken, mein Täubchen. Vielleicht wollte dich mein Mann auch deshalb mitnehmen. Ein lebender Beweis, der ihn in der Einsamkeit seiner Buschhütte noch unterhalten kann. Gar nicht mal so dumm. Aber das war ja auch nie sein Problem.“

Sie drehte sich zu Dr. Markus um.

„Eine Sache muss ich noch mit ihr machen. Einen Abschluss. Danach gehört sie dir und ich erwarte, dass sie niemandem mehr von irgendetwas erzählen kann.“

Sie nickte einem der Männer zu, die Joy gerade gevögelt hatten.

„Bring mir die Sachen, Timo.“

Aus einem Regal nahm Timo Dinge, die Joy bislang nicht aufgefallen waren. Er legte einen Pelzmantel und einen Bademantel auf den Tisch. Dazu sah sie einen Dildo und etwas das Joy nicht sofort erkennen konnte. Der andere Mann ließ Joy wieder herunter. Ihr Körper gehorchte nicht sofort und sie musste sich an dem Mann festhalten. Als sie sich wieder gefangen hatte und aufblickte, war Susanne Weiß nackt. Ein wenig verwundert stellte Joy fest, dass sich die Frau nicht vor den älteren Heebaschwestern verstecken musste. Sie zog den Bademantel über und plötzlich wusste Joy, was geschehen würde und was das Ding auf dem Tisch sein musste. Beinahe hätte sie laut gelacht. Frau Weiß nahm Joys Kinn in die Hand, während ihr von Timo der Pelzmantel übergelegt wurde.

„Wir bringen jetzt eine Sache zu Ende, mein Täubchen, die mich seit 15 Jahren verfolgt. Damals hat meine Transformation begonnen und heute wird sie abgeschlossen. Wenn das beendet ist, wird die Macht, wird seine Macht, auf mich übergegangen sein. Und du bist perfekt für dieses Spiel. Du nimmst meine Rolle ein. Deine Hülle wird entsorgt werden und damit ist das Alte weg. Dann führe ich seinen Weg weiter.“

Joy sah, dass in Frau Weiß irgendetwas geschah. Sie zitterte, wirkte völlig abwesend. Dann nahm Joy wahr, dass sie sich das Ding vom Tisch genommen hatte, dass sie nicht erkannt hatte. Und ihre Vermutung wurde bestätigt. Frau Weiß legte sich einen Strapon-Dildo um. Lang und dick glänzte der Schaft im grellen Licht des Lagerhauses. Dann sah sie Joy in die Augen und die junge Frau konnte den Wahnsinn erkennen. Es wirkte so, als nähme Frau Weiß nur noch Joy wahr.

„Wie schön, dass du es einrichten konntest. Bist du wieder bereit, deinen Platz als Ehenutte einzunehmen?“

Joy sah fest in ihre Augen. So ähnlich hatte es auch immer mit Robert begonnen. Fünf Jahre hatten sie zu Beginn jedes Treffens dieses Spiel machen müssen, bevor er seinen eigentlichen Charakter zeigen konnte. Bevor er sie in den Arm nehmen und zärtlich sein konnte. Sie wusste, wie sie antworten musste.

„Ja, das bin ich. Du weißt, was ich bin. Du weißt, was ich brauche.“

Joy ließ den Pelzmantel von den Schultern gleiten. Ihr Blick lag in den Augen von Frau Weiß.

„Und natürlich kannst du Nutte es nicht erwarten, von mir gevögelt zu werden. Wie immer bist du bereits nass.“

Ihre Hand griff an Joys Pussy und ließ die Finger durch die Schamlippen gleiten.

„Ja, so ist es gut. So will ich meine kleine Fotze. Und jetzt lutscht du meinen Schwanz.“

Joy ging in die Hocke, blickte auf und suchte den Blick von Frau Weiß. Erst dann öffnete sie ihren Mund und nahm den Kunstschwanz in den Mund. Sie konnte natürlich mit keiner Reaktion rechnen und tat ihr bestes, um es echt wirken zu lassen. Robert hatte an dieser Stelle sehr schnell gekeucht. Er liebte es, wenn sie ihn mit dem Mund verwöhnte. Doch sie sah, wie es Frau Weiß gefiel und vernahm ein leises Seufzen. Erst jetzt verstand sie, dass der Strapon ein Gegenstück haben musste. Aber sie wusste, dass es hier noch nicht zu Ende war. Schon wurde die Eichel vorgeschoben und routiniert ließ sie ihn in den Hals rutschen. Sie schaffte es, den Blickkontakt nicht abreißen zu lassen und stellte fest, wie der Wahnsinn beinahe aus den Augen ihrer Peinigerin sprang. Dann fühlte sie den Zug an den Haaren. Alles wie sie es auch bei Robert erfahren hatte. Noch während sie die Hand in ihren Haaren hatte, kam der nächste kalte Befehl.

„Du legst dich jetzt auf den Tisch und machst schön die Beine breit. Zeig mir die rasierte Ehefotze und besorg es dir selbst.“

Joy spürte die Blicke zwischen ihren Beinen. Sie begann sich selbst zu streicheln und spürte schnell die Lust in ihrem Körper aufsteigen. Ihre Finger teilten die Lippen und mit leisem Keuchen genoss sie die eigenen Liebkosungen. Joy bemerkte, dass Frau Weiß ihr den Dildo in die Hand drückte und sie stöhnte auf, als sie ihn sich in die nasse Pussy schob. Langsam und mit immer mehr Genuss bewegte sie den Liebesstab in sich. Die Gefühle ließen die Situation in den Hintergrund treten, aber als Heeba behielt sie trotzdem den Überblick. Ihr Keuchen wurde intensiver.

„Ja, du bist eine Nutte. Ich habe es bereits gewusst, als ich dich das erste Mal gesehen habe. Und deshalb bezahle ich dich auch.“

Das Lachen klang irre. Sie schlug ihr auf den Po, dass es Joy schmerzte. Sie wusste, was kam und entspannte sich. Sie trug jetzt keinen Plug, aber zumindest war es nicht lange her, dass sie gedehnt worden war. Natürlich achtete Frau Weiß nicht darauf, wie es Joy dabei erging, als sie den Strapon in ihren Hintern schob. Es war schmerzhaft aber erträglich. Und es konnte nicht lange dauern, bis sie die Lust spürte. Bei Robert durfte sie bis zu diesem Punkt zumeist nicht zeigen, was sie empfand. Und dieses Ding in ihr war groß. Sie musste sich konzentrieren. Joy begann, ihre Perle zu reiben. Und es dauerte nicht lange, bis sie es spürte. Mit jedem Stoß, den Frau Weiß in ihr machte, nahm ihre Lust zu. Sie gab sich nun einfach hin und stöhnte laut unter den Bewegungen. Aber sie hörte auch die Frau über ihr stöhnen und die Beleidigung gehörte dazu.

„Du verdammte Nutte. Ich reiß dir deinen geilen Arsch auseinander. Und dir Fotze gefällt es auch noch.“

Die einsetzenden Schläge auf ihren Po ließen sie aufstöhnen. Auch das vermochte Joy in Lust zu verwandeln. Sie hatte das Spiel so lange gespielt, dass es sie nicht mehr zu überraschen vermochte. Die Hand an ihrer Kehle war neu, aber passte dazu. Am Hals wurde sie hochgezerrt und umgedreht. Joy spürte die Hand am Nacken und wurde nun auf den Tisch gepresst. Sofort war der Strapon wieder in ihrem Po und sie spürte die Stöße so hart wie zuvor. Irgendwie schaffte Joy es, eine Hand zwischen ihre Beine zu bekommen und hemmungslos rieb sie ihre Perle. In dem Moment, in dem der Orgasmus sie packte, geschah noch etwas anderes. Aber das ging an Joy vorbei. Sie gab sich den Gefühlen hin. Im Höhepunkt war sie immer wehrlos, völlig ohne Kontrolle. Plötzlich fand sie sich unter einem Tisch wieder und erst jetzt registrierte sie wieder ihre Umwelt.

Um die Tische herum wurde geschrien und gekämpft. Joy sah drei der Männer, die Fenster und Türen bewacht hatten, reglos auf dem Boden liegen. Erst jetzt erinnerte sie sich an Susanne Weiß. Der Strapon war weg, ihr Po fühlte sich merkwürdig leer an. Dann wurde sie gepackt. Ein Arm legte sie um ihren Hals.

„Du wirst mich jetzt hier rausbringen.“

Da war Frau Weiß also. Joy wurde hochgezogen. Es wurde nur noch geschrien. Joy sah mit Sturmhauben vermummte Gestalten im Raum, alle Wächter waren offenbar tot, die anderen Männer überwältigt. Die Schreie gingen in Richtung von Frau Weiß. Die hatte eine Pistole und trieb die vermummten Gestalten aus ihrem Rücken fort.

„Ihr lasst mich durch, sonst ist die Nutte tot. Verstanden?“

Wie auf ein Kommando, das Joy nicht gehört oder gesehen hatte, verstummten die Gestalten in ihren Schreien. Frau Weiß schob sie an der Wand entlang weiter in Richtung Tür. Die Kälte war wie ein Schock. Joy war nackt, Frau Weiß trug nur einen Bademantel. Sie steuerte auf ein etwas entfernt stehendes Auto zu. Die vermummten Gestalten folgten in einigem Abstand, aber niemand griff ein. Frau Weiß startete das Auto mit Joy auf dem Beifahrersitz und raste los. Der nächstliegende Übergang zur externen Welt wurde durchbrochen und das Auto raste die schnurgerade Straße entlang. Offenbar wurden sie nicht verfolgt. Nachdem Susanne Weiß das realisiert hatte, lachte sie laut auf. Das Quietschen der Reifen kam für Joy völlig überraschend. Und dann ein einziger Schuss.

Die Aufregung war groß. Die Zeitungen und Fernsehsender überschlugen sich in der Berichterstattung über den unerhörten Vorfall. Von einem blutigen Putschversuch in Vironum war die Rede. Von einer Verschwörung innerhalb des engsten Führungszirkels. Bestätigt wurde allerdings nur ein Schusswechsel in der Nähe der Grenze und ein flüchtendes Fahrzeug, das einen Kontrollposten durchbrochen hatte. Hartnäckige Gerüchte sprachen von aufgeflogenen Schmugglern. Ein anderes Gerücht berichtete von zwei nackten Frauen, die in dem Auto gesessen haben sollen. Das war allerdings zu verrückt, als dass es sich lange gehalten hätte. Eine offizielle Aussage aus Vironum gab es nicht.

In einer weiteren Meldung wurde bekanntgegeben, dass Frau Susanne Weiß, designierte Vorstandsvorsitzende der Weiß-Werke, Opfer eines Raubmordes geworden war. Sie wurde mit einer tödlichen Schusswunde in ihrem Haus gefunden. Nach einer ersten Einschätzung fehlten Schmuck, Bargeld und Papiere. Das Haus wurde völlig verwüstet. Die Polizei gab in diesem Zusammenhang noch einmal Sicherungstipps gegen Einbrecher.


KAPITEL 11

Kathrin Kramer saß in dem großen Büro und sah aus dem Fenster. Sie genoss die Aussicht auf den Fluss. Ein Monat war vergangen, seit den Ereignissen im Zusammenhang mit Vironum. Ein Monat war vergangen, der von viel Arbeit geprägt war, aber auch Klarheit gebracht hatte. Mit einem Lächeln dachte sie an Jan. Wie viele Sorgen er sich um sie gemacht hatte, als sie am Morgen nicht im Haus und auch nicht erreichbar war. Er hatte ihr Vorwürfe gemacht, hatte sie verrückt genannt. Und dann hatte er sie in den Arm genommen und ihr eine Liebeserklärung gemacht. Immer noch hatte sie die Bilder der folgenden Nacht im Kopf. Sie hatten sich geliebt, wie sie es noch nie zusammen erlebt hatten. Nach dieser Nacht war endgültig klar, dass sie zusammenbleiben würden. Wann war sie zuletzt so glücklich gewesen?

Die Tür ging auf und sie wurde aus ihren Gedanken gerissen. Kathrin erhob sich und stand dem Mann gegenüber, der sie auf dem Parkplatz in Richtung Vironum einfach aus dem Spiel genommen hatte. Aber jetzt hatte sie keine Angst vor ihm. Ganz im Gegenteil freute sie sich, ihn zu sehen und stand auf. Lächelnd und mit ausgestreckter Hand kam er auf sie zu.

„Hallo, Frau Kramer. Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie warten ließ.“

„Hallo, Herr Maler. Das macht überhaupt nichts. Die Aussicht aus ihrem Büro ist Entschädigung genug.“

„Sie haben recht. Die Aussicht ist einmalig und inspirierend. Aber bitte nehmen Sie doch wieder Platz. Ich habe gute Nachrichten für Sie. Ihre Dienststelle hat Ihrer Versetzung zu uns in Rekordzeit zugestimmt. Ich hatte ein wenig den Eindruck, dass die froh waren, sie loszuwerden.“ Er lächelte sie an und als Kathrin das Gesicht verzog, wurde ein Grinsen daraus. „Da ich sowohl ihren Chef als auch den Oberstaatsanwalt kenne, halte ich das für ein Kompliment. Machen Sie sich nichts daraus. Ich bin sicher, dass sich Ihre Fähigkeiten bei uns besser entfalten können.“

„Danke, dass Sie sich für mich eingesetzt haben, Herr Maler.“

„Das haben Sie sich verdient. Es gibt übrigens auch Neuigkeiten aus Vironum. Der Hochmeister hat den verschwörerischen Arzt endgültig abserviert. Ohne näher darauf eingehen zu wollen, dürfen wir sogar davon ausgehen, dass er nicht mehr unter uns ist. Offenbar sind wir dem Staatsstreich tatsächlich kurz zuvor gekommen. Der Hilferuf des Hochmeisters hat uns rechtzeitig  erreicht. Es wurde ein ganzes Nest von Verschwörern ausgehoben. Der Arzt hatte zudem wohl die genetischen Experimente eines seiner Vorgänger weitergeführt, mit denen er eine neue Kriegerkaste gründen wollte. Die ersten Exemplare dieser Art haben uns in der Lagerhalle empfangen und ordentlich zugesetzt. Vermindertes Schmerzempfinden, bessere Reaktionen, keine sozialen Bindungen oder Sexualität. Entwicklungen wie diese sind in Vironum in allen gesellschaftlichen Gruppen anzutreffen. Und genau darauf hatte es Susanne Weiß abgesehen. Die Weiß-Werke hätten Vironum so märchenhaft reich wie die Golfstaaten machen können. Darauf hatte es dieser Arzt abgesehen. Vor allem aber hatte er es nicht verkraften können, dass die sogenannten Herren in Vironum nicht ihm den Posten des Hochmeisters  anvertraut hatten. Wir werden nun bei den Weiß-Werken ganz genau hinschauen müssen, wie sie sich entwickeln. Der Tod dieser Frau hat ein gewisses Machtvakuum entstehen lassen und noch ist nicht klar, was genau dort geschehen wird. Vor allem, ob sich der restliche Vorstand halten kann. Aber auch unser Engagement in Vironum muss verstärkt werden. Und unter anderem das soll auch ihre Aufgabe werden. Wir müssen mehr von dem wissen, was in Vironum geschieht. Das führt mich zu einer ersten Aufgabe für Sie. Die Frau, die Sie in dem Fall gesucht haben, hat den Wunsch geäußert, sie kennenzulernen. Schließlich haben Sie ihr an der Straßensperre das Leben gerettet. In einigen Tagen wird sie den Außenbeauftragten von Vironum in dieser Stadt unterstützen. Offenbar befürchtet man, dass sie zu viel von unserer Welt gesehen haben könnte. Werden Sie ihre Freundin. Lernen Sie Vironum kennen.“

Kathrin Kramer sah wieder aus den großen Fenstern des Büros und lächelte. Was sie bisher über Joy wusste, was sie von ihr gesehen und später erfahren hatte, ließ ihr einen angenehmen Schauer über den Rücken laufen. Das war eine Aufgabe nach ihrem Geschmack.

Schluss

Der Hochmeister lächelte. Die vergangenen Wochen hätten sein Ende bedeuten können. Er hatte nicht bemerkt, was für ein falsches Spiel sein Jugendfreund Markus aufgezogen hatte. Aber er hatte die Gelegenheit ergriffen und seinem Land und allen eventuellen Zweiflern gezeigt, dass er in der Lage war durchzugreifen und unangenehme Entscheidungen zu treffen. Es war noch nicht zu Ende, aber zumindest entschieden. Und jetzt sah er auf diese beiden schönen Frauen herab und wusste, dass er in keinem anderen Land dieser Erde leben wollte. Joana und Joy lagen vor ihm, endlich wiedervereinigt und sahen ihn erwartungsvoll an. Die eine mit gespreizten Beinen, die andere über ihr und ihm ihren wunderbaren Hintern präsentierend. Er musste nur wählen, welcher er zuerst seinen harten Schwanz einverleiben wollte. Wie viele Länder wollten Vironum untergehen sehen, weil ihr Gesellschaftssystem nicht mehr annähernd in die Zeit passte? Und wie viele Entscheider in diesen Ländern zeigten ihm dann, dass sie die Annehmlichkeiten, die das Gesellschaftssystem von Vironum für sie als Gast bereithielt, dann doch nicht missen wollten? Er entschied sich für Joy und stöhnend empfing sie ihn und kam ihm gerne entgegen. In den nächsten Tagen würde sie Vironum verlassen. Sie konnten feststellen, dass die große Stadt sie neugierig gemacht hatte. Ihr Auftrag war, sich Freunde an geeigneter Stelle zu suchen, damit sie mehr über Stimmungen zu ihrem kleinen Land erfahren konnten. Und als erstes Ziel hatten sie die neue Mitarbeiterin im Geheimdienst auserkoren. Und wer konnte sich schon Joys Verführungskünsten erwehren? Er lächelte wieder und hörte ihr wunderbares Keuchen unter sich.
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